Unterstelle nie Bösartigkeit, wo Dummheit als Erklärung ausreicht

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gemeldet am: 13.10.2018 23:02

Bisschen ruhig hier...

...aber ganz unfreiwillig:
Die erste Erkältung dieses Herbstes war etwas hartnäckiger.
Vielleicht auch, weil ich mich nicht geschont habe, sondern schniefend, hustend und fiebernd zum Dienst bin.
Macht man nicht, ich weiß. Ich hab mich ja selbst in einem der letzten Beiträge darüber aufgeregt.
Aber, mit befristetem Arbeitsvertrag in der Hand ist man da trotz Pflegenotstand vorsichtig.
Ich war also die letzten 2 Wochen zum Dienst und danach mehr oder weniger zu schlapp um noch irgendwas zu machen.
Selbst der Haushalt wurde nur auf Sparflamme erledigt.
Gestern hatte ich frei und hab vieles aufgeholt.
Mein Schal fürs Leben 2018 ist fertig.
Meine Fenster bieten wieder Durchblick. Die Vorhänge sind wieder weiß. Die Wäschekörbe sind leer und:
Die Weihnachtsdeko wurde hervorgekramt!
Eigentlich mach ich das ja nicht vorm Totensonntag.
Da es hier aber heute so trüb und neblig und kalt war, habe ich ein bißchen Balsam für meine Seele gebraucht.
Hier brennen nun Kerzen und Lichterketten leuchten. Es duftet nach Tee und ich habe einen Pulli angefangen zu stricken, den ich schon seit Jahren auf meiner Wunschliste habe.
Den heutigen Vormittag habe ich - nach einem Frühstück im Bett - erst mal mit dem Kindle verbracht. Ich hab Kindle Unlimited und finde es wunderbar...
Ich hab noch frei bis einschließlich Dienstag und werde es mir gut gehen lassen.
Ich werde mich in Gelassenheit üben und auf mich achten.

Inne halten 24.11.2018, 19.38| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Familienalltag | Tags: Herbstzeit

Und dann war da noch der Alkoholiker...

... der am Freitag von der Hausärztin notfallmäßig ins Krankenhaus eingewiesen wurde.
Grund ein zu niedriger Blutdruck.
Der kam zustande, weil der Durst mal wieder mit Wodka gestillt wurde und darüber die Medikamenteneinnahme vergessen wurde, bzw. in Buffetform zu sich genommen wurde.
5 Tage ohne. Auch ohne Essen und ausreichend Trinken von nichtalkoholischen Getränken hauen den stärksten Kreislauf um...
Das bescherte mir zwar einen verfrühten Feierabend und Start ins Wochenende. Das war es dann aber schon an Positivem.
Im Krankenhaus konnte ich zunächst eine Kollegin unter vier Augen sprechen und ihr die Situation schildern. Die schickte mir dann einen Arzt dazu.
Und dem sagte ich dann klar und deutlich, daß ich eine Aufnahme für Blödsinn halte, weil sobald es ihm besser ginge er eh wieder auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen würde. Und das es höchstwahrscheinlich dann auch nicht mehr lange dauern wird, bis er wieder nachtankt.
Um es kurz zu machen: Ich hab ihn dann nach Hause gefahren. Das rechtfertigt keinen Krankenhausaufenthalt.
Ins Krankenhaus geht man um sich helfen zu lassen, um zu gesunden. Das sehe ich hier leider nicht.
Das Jahr war bislang von solchen Abstürzen geprägt und ich hab da keine Lust mehr drauf.
Unterstützung für eine wirkliche Therapie jederzeit, aber für diese "Späßchen" bin ich nicht mehr zu haben.
Ich hab diese häuslichen Versuche sowas von über. Eine Woche Entzug mit körperlichen Erscheinungen wie Zittern, Übelkeit und Erbrechen. Halluzinationen inklusive.
Gejaul und Gejammer.
Und dann, wenn das alles nachlässt: Prost.

Inne halten 11.11.2018, 20.32| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Tiefpunkte | Tags: Alkohol, Entzug, trocken/nass,

Falsch verstandenes Pflichtgefühl

Ich bin so richtig sauer.
Warum muss man krank zur Arbeit gehen?
Eine Kollegin kam letzte Woche offensichtlich krank zum Dienst.
Erzählt noch stolz, daß ihr Mann ebenfalls krank daheim darnieder liegt.
Schnieft und hustet und jammert.
Die Zeit der gemeinsamen Übergabe hat wohl gereicht mir ihre Viren mitzugeben.
Ich hab das Wochenende überwiegend im Bett und auf der Couch verbracht.
Erholung sieht anders aus.
Warum kann man wenn man so verrotzt ist nicht zu Hause bleiben.
Ich finde das keineswegs heldenhaft.
Verteilt sie ihre Viren an Kollegen und Patienten.
Für mich ist das einfach verantwortungslos!
Egal wie groß der Pflegenotstand auch ist.
Mit so einem Verhalten sorgt man für mehr Ausfälle.

Inne halten 11.11.2018, 20.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Berufsalltag

Freies Wochenende

Das freie Wochenende ist vorüber.
Eine Woche Spätdienst liegt vor mir.
Nicht alles was ich geplant hatte, konnte ich umsetzen, aber: Ich bin zufrieden.
Mein Strickprojekt ist gewachsen.
Ich habe viel gelesen und konnte prima abschalten.
Telefonate mit ganz lieben Menschen, die trotz Entfernung die Bezeichnung "Freunde" mehr als verdienen,
rundeten das Wochenende auf harmonische Weise ab.

Bleibt nur die Hessenwahl.
Das Ergebnis hat mich nicht überrascht.
Allerdings finde ich es einfach nur widerlich, daß im Jahr 2018 in allen Länderparlamenten Nazis vertreten sind.

Inne halten 28.10.2018, 23.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Familienalltag | Tags: stricken, wählen,

Unterwegs

Tolle Überschrift, oder?
War auch ein supertoller Nachmittag.
Ich war in Mainz, der Stadt aus der meine Mutter kam, ich geboren wurde, meine Ausbildung absolvierte...
Der Stadt, die ich nie verlassen wollte.
Und nun bin ich seit 30 Jahren in Hessen...
Ich habe wunderbare Menschen wieder gesehen, meine "Muttersprache" wieder gehört und sogleich gesprochen...
Die nächste Fahrt ist bereits fest geplant!
Dann auch mit Kamera.

Inne halten 21.10.2018, 15.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Begegnungen | Tags: Reise in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft,

Kiki

Ich werde immer für Dich da sein, Dich lieben und Acht auf Dich haben.
Ich werde Dir niemals Schmerzen zufügen und Dich niemals leiden lassen.
Du bist meine Seelenkatze.

Inne halten 17.10.2018, 22.43| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: aus der Welt der Samtpfoten | Tags: Kiki, Seelenkatze,

Hummelchen

... sie macht es einfach!
Was? Na fliegen.
Erinnert mich an einen Satz aus einem Buch, welches ich vor Jahren mal gelesen habe.
Ich weiß zwar noch wo, aber an den Buchtitel erinnere ich mich nicht mehr.
Gelesen hab ich das Buch in Cuxhaven.
Dort war ich zum Frauenverwöhnwochenende.
Es ging um Boatpeople, um Bequemlichkeitschristen...
Jetzt aber endlich den Satz:
Wer auf dem Wasser laufen will, muß aus dem Boot steigen!

Ich finde, den Satz immer noch beeindruckend, und keineswegs auf Religion beschränkt.
Für mich ist der Satz alltagstauglich und auf so vieles übertragbar.
Die Hummel weiß auch nicht, daß sie nach physikalischen Gesetzen nicht fliegen kann. Sie macht es einfach.

Inne halten 15.10.2018, 22.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: durchs Objektiv betrachtet | Tags: ohne Worte

Begegnungen

Ich wollte nach Zahnarzt und Werkstatt heute nur noch schnell einkaufen gehen.
Im Lieblingsladen hörte ich zwischen Tee und Kaffee ein "Guten Tag!"
Vor mir stand eine liebe Kollegin, mit der ich gerne beim vorherigen Arbeitgeber zusammen gearbeitet habe.
Nicht immer konfliktfrei, aber immer zum Wohle der Bewohner und geprägt durch gegenseitigen Respekt.
Umso mehr freute ich mich sie nach fast einem Jahr zu sehen.
Wir verabredeten uns zu einem Kaffee im Anschluß an den Einkauf.
Wahrscheinlich würden wir jetzt noch da sitzen und quatschen und lachen, wenn nicht Johannes - nach einer Stunde des Wartens -
höflich aber bestimmt in den Laden gekommen wäre und zum Aufbruch mahnte...
Wir haben uns dann langsam verabschiedet und freuen uns schon auf die nächste Begegnung.

Inne halten 15.10.2018, 20.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Begegnungen | Tags: Gesprächsnotiz

Herbstspaziergang - Fotogalerie

3 aus 29
Nee, es gibt hier keine Lotterie.
Ich hab eine neue Fotogalerie angelegt und wollte Euch zum Anschauen einladen.








Viel Spaß.

Inne halten 15.10.2018, 00.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Unterwegs erlebt | Tags: objektiv betrachtet

Herbstspaziergang

Das herrliche Sonnenwetter heute lockte mich nach draußen.
Ich hatte es eh geplant heute mal wieder mit der Kamera los zu ziehen.
Gerne wäre ich früher los, aber widrige Umstände...
Nee, Quatsch. Ich hatte letzte Nacht eine lange Stricknacht.
Ich hab Filme geguckt, Kerzenschein, Aromaöl, mein Strickzeug und eine große Kanne schwarzen Tee.
Letztere raubte mir dann vollends den Schlaf.
Ich bin dann zu einer Zeit ins Bett, zu der ich sonst zum Frühdienst aufstehe...

Mein Sonntag begann also später und ganz bewußt hab ich mir Gutes getan.
Ich hab im Bett ausgiebig gefrühstückt und dann noch im Kindle gelesen.
(Kindle Unlimited ist eine wunderbare Sache.)
Ausgiebige Kuschelzeit mit den Fellnasen gab es während dessen und besonders im Anschluß.
Es war schon Kaffeezeit, bis ich loskam. Ohne festes Ziel, einfach geradeaus.
Unsere Feldwege hier sind toll ausgebaut, die Gegend relativ flach - ideal zum Laufen.
Ich hab einige Leute getroffen und hatte dennoch Ruhe um meinen Gedanken nachzuhängen,
diese mit dem leichten Herbstwind fliegen zu lassen.
Die Sonne war noch wunderbar wärmend, prima zum Auftanken.
Die Kamera immer einsatzbereit. Ich lasse mich dann einfach treiben, auch mit dem was ich fotografiere.
Mittlerweile kann ich meine Bilder gut lesen, bzw. die Stimmung erkennen in denen ich sie geschossen hab.
Unabhängig vom Wetter und den Lichtverhältnissem.
Depressionen machen vor Sommersonnenwetter nicht halt.

Heute jedoch ging/geht es mir gut. Ich hab einige Bilder, die mir selbst sehr gut gefallen und die
mich evtl. in einem Kalender durch 2019 begleiten dürfen.

So, nun wünsche ich noch einen schönen Abend, habt einen guten Start in die Woche.
Ich schau nochmal kurz nach der Lieblingsnachbarin, ja, auch so eine hab ich und die tut mir echt gut!
Bis Morgen!

Inne halten 14.10.2018, 20.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Oasen für mich | Tags: Oasen, Boden unter den Füßen, durch die Kamera geschaut,

Freitagsfüller

1.  Mein altes Ich, gehört zu mir , mein neues Ich gefällt mir deutlich besser und seit ich mich mit dem alten versöhnt habe, geht es mir gut.

2.  Ich habe früh begonnen Verantwortung zu übernehmen, auch für Dinge, die ich gar nicht zu verantworten hatte

3. Ja nun, ich sollte nicht immer alles so Ernst nehmen .

4. Gummibärchen jetzt sofort .

5. Der große Unterschied ist meist nur eine Frage des Blickwinkels .

6.  Zufriedenheit macht mich glücklich. Zufrieden mit mir und den Umständen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen strickigen Fernsehabend ,
     morgen habe ich geplant, den Herbst im Bild festzuhalten
    und Sonntag möchte ich meinen Strickmantel fertigstellen
    und am Spinnrad mal wieder einem Märchen und guter Musik lauschen.

Inne halten 12.10.2018, 22.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kaffeepause -Atempause | Tags: Freitagsfüller

Ein Vierteljahr weiter...

... und der letzte Eintrag könnte genauso auch heute gebloggt werden.
Alkohol und kein Ende.
Mittlerweile gab es einen Herzschrittmacher, immer mal wieder Versuche den Alkohol wegzulassen und wenn sich so langsam eine Routine einstellte, ging es von vorne los.
Tage im Vollsuff und Tage mit heftigen Entzugserscheinungen wechselten sich ab.
Ich hab mich zwar weiter zurück gezogen, aber ganz loslassen, fallen lassen schaffe ich einfach nicht.
Ich bin nur froh, daß der Herzbewohner weiterhin an meiner Seite ist und mir unerschütterlich bei diesen Turbulenzen einen Ruhepol gibt.
Die gemeinsam verbrachte Zeit füllt mir immer die Akkus auf und zeigt einen ganz neuen Alltag.
Wir waren gemeinsam zu den Kölner Lichtern und haben uns im Hyatt verwöhnen lassen.
Das war wie Urlaub, eine so ganz andere Welt. Mit Balsam für die Seele.

Was war noch im letzten Vierteljahr?
Meine Bandscheibe hat sich mal kurzfristig gemeldet, heftig. Aber mit Physio gut zu händeln.
Ich hab meine Lust zum Lesen wieder gefunden. Und ganz viele Sockenpaare gestrickt. Der Winter darf kommen.
Überhaupt sind meine Hobbies wieder mehr gepflegt worden.
Ich gehe regelmäßig in die Sauna, bin mit der Kamera häufiger unterwegs. Die Nadeln klappern wieder und auch das Spinnrad darf schnurren.
Bewußter leben nennt man das wohl.
Nur vom Rauchen bin ich noch nicht wieder weg...
Ach ja, ich habe Pflegekatzen aufgenommen. Vier Geschwister, die bei mir sind, bis sie ihre Dosenöffner gefunden haben.
Eine muntere Bande ist das, bringt Abwechslung und Freude.
Beruflich ist auch alles im Grünen Bereich! Ich bereue nicht den Wechsel in die Rehaklinik. Die Arbeit macht sehr viel Spaß und bringt Freude.
Es ist eben immer noch mein Traumberuf.

So, jetzt ist hier ein Anfang gemacht und ich hege die Hoffnung diesem Eintag ganz viele regelmäßige weitere folgen zu lassen.

Inne halten 12.10.2018, 22.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Familienalltag

Der rote Faden...

Irgendwie scheint sich Alkohol wie ein roter Faden durch mein Leben zu ziehen.
Nein, ich bin keine Alkoholikerin aber wohl mehr coabhängig als ich bislang dachte...
Ich finde es erschreckend.
Der Nochmann trinkt, trinkt nicht, trinkt.
Erinnert an das Gänseblümchen.
Gab es vor Wochen noch einen ordentlichen Schuß vorn Bug in Form einer kardiologischen Diagnose:
Die Stents sind zu und der Teil des Herzmuskels abgestorben..
6 Wochen trocken und dann... Beim Einkaufen Wodka in den Einkaufswagen gelegt.
Die Gesundheit geht öfter in die Knie. Waren es vor Monaten Lungenprobleme, vor Wochen das Herz, so waren es diesmal Magen und Darmprobleme.
Plötzlich auftretendes Magen und Darmbluten, dazu massiv erhöhte Entzündungswerte...
Und wie geht es weiter? Richtig, mit Wodka.
Tagelanges Saufen, dann wieder mal der Entschluß aufzuhören. Tagelang nichts trinken, den körperlichen Entzug geschafft und sobald es besser geht... Wodka.
Ich mag es einfach nicht mehr hören und immer wieder irgendwie da reingezogen zu werden.
Ich kümmere mich dann um seine Tiere, sorge für frische Wäsche im Krankenhaus, mache Krankenbesuche usw.
So auch dieses Wochenende: Eigentlich wollte ich, uneigentlich habe ich...
Ich schaffe es einfach nicht NEIN zu sagen, geht es doch letztlich an den Tieren aus...
Die Katze wäre kein Problem.
Aber was ist mit Finja? Das Aussiemädchen ist mittlereile 9 Jahre alt und ich kann sie bei mir nicht aufnehmen.
Ich fühle mich irgendwie erpresst. Genötigt.
Zum Glück habe ich meine eigene Wohnung und bin daher nicht täglich mit dem Thema konfrontiert.
Aber irgendwie ja doch.
Stets muss ich meine Vorhaben verschieben oder absagen um mich um seine Belange zu kümmern.
Ich fühle mich irgendwo für ihn verantwortlich, auch wenn ich es nicht bin.
Er ist der Vater meiner Kinder...
Mittlerweile bin ich härter geworden, aber trotzdem: Ich richte mich immer noch nach ihm bzw. seiner Sauferei.
Wenn es eng wird bin ich da.
Kann ich das jemals ablegen?

Inne halten 07.07.2018, 15.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Seelenseufzer | Tags: Alkohol, Entzug, trocken/nass,

Rauchstopp - neuer Versuch

Es ist wieder soweit.
Ich gehe den Rauchstopp nochmal an.
Seit meiner Knie-OP hatte ich wieder geraucht, zuletzt in gewohnter Stärke von ca. 30 Zigaretten am Tag.
Finde ich blöd, fand ich blöd. Hatte aber irgendwie nicht den Antrieb die Glimmstängel auszulassen.
Jetzt nehme ich es wieder in Angriff und hoffe auf einen Durchmarsch wie vor gut 6 Jahren.
Damals fand ich die erste Woche *schlimm*, die zweite schon deutlich besser und ab dann war es nur noch Gewohnheit nicht mehr zu rauchen.
Mit dieser Erfahrung und dem jetzigen Willen sollte ich gerüstet sein für Schmachtattacken.
Ich werde euch hier die Ohren volljaulen, wenn es brenzlig wird....

Inne halten 31.05.2018, 23.01| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Fitness und Gewichtsreduktion | Tags: nichtmehrrauchen, ,

Voltaren bei Bedarf

So könnte man das durchaus ausdrücken.
Nachdem die von der Hausärztin bevorzugte Kombi von Novalgin und Naproxen nichts, aber auch gar nichts brachte, hab ich beide Medis abgesetzt.
Ich hab dann Voltaren genommen, trotz Verbot, aber mit deutlicher Wirkung nach gut einer Stunde später.
Mittlerweile sind die Schmerzen gut aushaltbar und Voltaren wird nur noch bei Bedarf, sprich alle 2-3 Tage eingenommen.
Ich bin mal gespannt, was der Orthopäde übernächste Woche für Ideen hat.

Inne halten 31.05.2018, 22.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Fitness und Gewichtsreduktion | Tags: Schmerzen

Medikamentenänderung und die Folgen

Seit Jahresbeginn bin ich am Abnehmen. Schön langsam. Aber stetig.
Wie? Ich hab die Kohlenhydrate drastisch reduziert, und esse bewußter. Mit mehr Verstand sozusagen.
Meine Medikation passte nicht mehr zum Gewicht.
Also wurden die Blutdruckmedis reduziert. Soweit so gut.
Allerdings bekam ich kurze Zeit darauf einen heftigen Migräneanfall.
Ich griff zum altbewährten Mittel welches mir mein ehemaliger Hausarzt noch empfohlen und verordnet hat und der Migräneanfall steigerte sich nochmals. Zwei Tage war ich völlig außer Gefecht.
Ich bin dann zu meiner neuen Hausärztin und die schlug die Hände überm Kopp zusammen: Das Migränemittel ist bei Bluthochdruck absolut kontraindiziert, sprich verboten.
Ein Blick in meinen restlichen Mediplan war auch nicht erfreulich.
Mein Schmerzmittel (Voltaren), welches ich seit Jahren wegen meiner Arthrose nehme, haut auf Blutdruck und schädigt das Herz. Also: Absetzten.
Dadurch konnte der Magenschutz weg. Ibuprofen darf ich ebenfalls nicht nehmen.
Sie verordnete mir Novalgin. Dieses ist leider nicht besonders wirksam.
Nach jetzt drei Wochen stiegen die Schmerzen in den Gelenken ins Unerträgliche. Eine Steigerung von Novalgin und eine Kombination mit Naproxen sollte Besserung bringen. Bislang leider nicht.
Ich muss jetzt zum Orthopäden um diese Schmerzen weiter abklären zu lassen. Rheuma steht mittlerweile auch im Raum...
Meiner Meinung nach blüht die Arthrose gerade richtig auf.
So sind jetzt ein paar Tage Ruhe angesagt.
Zum Glück ist der Orthotermin bereits in 2 Wochen. Natürlich gehe ich vorher wieder arbeiten und hoffe irgendwie auf ein Wunder.
Diese Schmerzen setzen meiner Psyche ganz schön zu.
Dienstag muss ich die Hausärztin informieren, wie die Medis angeschlagen haben.
Ich bin fast schon versucht wieder auf Voltaren umzusteigen. Zwar mit Risiken aber nahezu schmerzfrei.
Hat hier noch einer eine Idee?

Inne halten 24.05.2018, 22.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Fitness und Gewichtsreduktion | Tags: Blutdruck, Migräne, Arthrose,

Umzugsstress in Köln

Das große Tochterkind hat nach gut 3 Jahren die Kündigung wegen Eigenbedarfs erhalten.
Und das in Köln...
Sie hat relativ schnell eine neue Wohnung gefunden, deutlich größer und viel schöner - und für fast das gleiche Geld.
Der neue Vermieter ist ein ganz Netter.
Und so kann man dem A....vermieter der alten Wohnung fast dankbar sein.
Jetzt hat sie jedenfalls Platz, wenn Mama mal übers Wochenende kommt und einen Schlafplatz braucht.

Inne halten 24.05.2018, 22.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Familienalltag | Tags: Wohnungssuche, Umzug,

Krimiwochenende 2018

Was für ein wunderschönes Wochenende.
Total entspannend. Abschalten.
Gemeinsame Zeit mit dem Lieblingsmann, fern vom Alltag.
Wir wurden kulinarisch verwöhnt, hatten ein tolles Hotelzimmer in historischem Gemäuer.
Das Wetter passte bis zur Abreise.
Nur Bilder gibt es keine: Ich hatte meine Kamera zwar bereitgelegt, aber dennoch vergessen.
So gab es nur ein paar Bilder mit der Handycamera.
Die krieg ich aber nicht hier rein, bzw. ist mir der Aufwand jetzt zu groß.
Das Wochenende tat richtig gut um die Akkus wieder aufzufüllen.
Ich kann solche Kurzreisen nur empfehlen.

Inne halten 24.05.2018, 21.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Oasen für mich | Tags: Burghotel, abschalten,

Oasen 2018

Gerade wenn ich mir den letzten Beitrag nochmal durchlese,
merke ich wie wichtig so Oasen für mich sind,
in denen ich auftanken kann, mich selbst finden,
liebevoll mit mir umgehen und dem Alltag zeitweise entfliehen kann.
Zum Glück kann ich das relativ schnell.
Die erste Auszeit steht bereits am letzten Aprilwochenende an:
Zwei Kriminächte im Schlosshotel.
Schlafen in historischen Gemäuern mit liebevoller passender Ausstattung und einer tollen Bettlektüre.
Perfekt wird das Ganze durch die Begleitung!

Die nächste Auszeit wird nicht ganz so ruhig: Kölner Lichter 2018 mit Übernachtung im Hyatt.
Seelenbalsam und Rheinische Lebensfreude.

Anfang Oktober gibt es dann ein Kuschelwochenende in einer der schönsten Gegenden Hessens, der Rhön.
Und ja, das heißt wirklich so.

Dazwischen bleibt noch genügend Zeit für Kurztrips in die Pfalz und zu Freunden.

Ein großer Urlaub wird es 2018 wohl nicht geben, dafür wird es wohl 2019 wohl wieder nach Paris gehen,
vielleicht für ein zwei Tage mehr als beim letzten Mal...
Schauen wir mal.

Inne halten 15.04.2018, 21.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Oasen für mich | Tags: Streicheleinheiten für die Seele

Ich wiederhole mich...

...sowohl im Beitrag, als auch im Verhalten.
Die Sauferei geht weiter. Es wird zwar immer wieder der Wunsch geäußert trocken zu werden, aber dem Wunsch folgen keine Taten.
Seit Weihnachten der ewig gleiche Strudel. Tagelanges Saufen, eine Flasche Wodka täglich mindestens, dazu das Weglassen der notwendigen Medikamente und das verweigern jeglicher Nahrung. Ein paar Tage später dann die Einweisung ins Krankenhaus wegen `Verschlechterung des Allgemeinzustands´. Der übliche Anruf bitte Hund, Katze und Kaninchen zu versorgen und eine Krankenhaustasche vorbeizubringen. Wieder der Entschluss nun mit der Sauferei aufzuhören. Kaum aus dem Krankenhaus... Und das Ganze geht von vorne los: Wodka, keine Medis, keine Nahrung... Krankenhaus, Anruf...
Es macht mich langsam sauer.
Sauer auf ihn und noch mehr auf mich.
Warum fahre ich da immer wieder hin. Nun, die Tiere sind mir nicht egal, die können am wenigsten dazu und müssen versorgt werden. Außerdem hat er sonst niemanden, der das machen würde.
Also bin ich gefragt und mach das auch brav. Verbringe mein Wochenende damit zum Hund zu fahren und den zu versorgen, kümmere mich um Elfriede, das Kaninchen und natürlich auch um den Stubentiger. Letztere habe ich diesmal mit zu mir genommen.
Ich merke, wie mich das Ganze auffrisst, mir meine Kraft raubt und mein Leben mir irgendwie aus den Händen gleitet.
Ich fühle mich fremd bestimmt.
Gerade für dieses Wochenende hatte ich mir soviel vorgenommen. Ich wollte im Garten spinnen, die Natur und Sonne genießen und mich einfach nur erholen.
Und jetzt? Jetzt ist das Wochenende vorbei, ich bin vollkommen platt und hab Migräne...
Und ein schlechtes Gewissen...
Warum eigentlich?

Inne halten 15.04.2018, 20.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Seelenseufzer | Tags: Saufdruck, Sucht, Alkohol,

Das leidige Thema Alkohol...

Es ist wohl eine Neverending Story.
Immer wieder kommt es zu Rückfällen. Mal *nur* für einen Tag. mal für mehrere Tage.
Aber man(n) bleibt weiterhin therapieresistent...

Für mich habe ich damit nun hoffentlich einen gesunden Umgang gefunden.
Dennoch belastet mich das Ganze, ob ich will oder nicht.
Zum Glück stimmt das sonstige Umfeld: Die Arbeit macht mir richtig Spaß, ich gehe wieder zum Sport und habe die Ernährung weitgehend umgestellt.
Nicht ganz folgenlos: 12,5 Kilo minus zeigt die Waage an!
Die Kleidung sitzt nicht mehr ganz so spack, bzw passt wieder.
Ich gehe meinen Hobbies wieder mit Lust und Freude nach.
Am nächsten Wochenende will ich mal wieder zur Münzenburg oder in den Hessenpark und dort ein paar Bilder machen.
Dazu wünsche ich mir frühlingshaftes Wetter mit herrlich blauem Himmel.

So, nun geht es beim Kölner Tatort an meinem Strickzeug weiter und morgen früh beginnt die neue Arbeitswoche.
Euch allen eine gute Zeit!

Übrigens habe ich vorgestern eine Einladung zur Teilnahme an einem Mittelaltermarkt erhalten. Würde mich schon mal wieder reizen. Allerdings ist mein Auto für
Lagerkramtetris völlig ungeeignet...

Inne halten 18.03.2018, 20.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Tiefpunkte

Aufkeimende Hoffnung?

Seit dem letzten Beitrag sind ein paar wenige Wochen vergangen.
Das Gespräch auf dem Krankenhausflur scheint gewirkt zu haben.
Seither lässt mein Nochmann den Alkohol im Laden stehen.
Und was das Wichtigste dabei ist, es scheint im nicht sonderlich schwer zu fallen.
Vielleicht...

Mir selbst geht es richtig gut. Der neue Arbeitsplatz ist wunderbar. Ich habe mich eingelebt.
Ich kann nachts weiterhin gut schlafen und von der Stimmung her ist alles gut.
Depressive Phasen sind seit Wochen nicht mehr aufgetreten und ich hoffe, daß dies so bleibt.
Vielleicht kann ich nach Rücksprache mit meiner Therapeutin sogar die Medis reduzieren.
Das wäre dann ein weiterer Meilenstein.

Inne halten 04.02.2018, 16.03| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Familienalltag | Tags: Alkohol

Alkohol....

Es kommt immer anders, als man denkt.
Dienstag habe ich meine neue Arbeit begonnen und Freitag klingelte auf der Arbeit das Telefon...
Dran war ein Krankenhaus, mein Nochmann war dort eingeliefert worden und die Tiere waren somit nicht versorgt.
Ich hab dann am Samstag die Tiere versorgt, eine Krankenhaustasche gepackt und bin ziemlich sauer in das Krankenhaus gefahren.
Ich hab zwar am Sonntag frei gehabt, aber seit Montag wieder Frühdienst. Zum Versorgen der Tiere ganz doof.
Meine ganze Wut packte ich zusammen und sagte meinem Nochmann meine Meinung: Deutsch, deutlich, direkt.
Ich bot ihm u.a. an die Tiere ins Tierheim zu bringen, dann könne er sich totsaufen.
Er wollte in dem Krankenhaus einen weiteren Entzug machen, hat sich nach meinem Besuch entlassen um sich selbst
um Hund und Katze zu kümmern.
Jetzt versucht er zu Hause trocken zu werden, mit Unterstützung der Hausärztin.
Schauen wir mal. Heute ist erst Tag 3.
Mir selbst tat es unheimlich gut, meine Wut mal an den Mann zu bringen.

In den Kommentaren zu meinem letzten Beitrag bin ich gefragt worden, warum ich mich nicht scheiden lasse.
Nun, darauf gibt es eine einfache Antwort: Es würde sich dadurch nichts ändern.
Ich bliebe Bezugsperson, da sonst keiner da ist. Und meine Kinder möchte ich damit nicht belasten. Die haben genug erlebt in der langen
Säuferkarriere.

Jetzt aber noch etwas Positives:
Meine neue Arbeit ist super!
Tolle Kollegen, tolle Einarbeitung, pflegeleichte Patienten - im Vergleich zur psychiatrischen Altenpflege.
Ich bekomme langsam eine Routine und verlaufe mich nicht mehr im Haus...

Inne halten 09.01.2018, 18.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Tiefpunkte | Tags: Saufdruck, Sucht,

Saufdruck

Das war nix.
Eine Woche Klinik, eine Woche Entgiftung - umsonst.
Samstag holte ich meinen Nochmann aus der Klinik, fuhr mit ihm zum Einkaufen und lud ihn für Sonntag zum Essen ein.
Am Neujahrstag hab ich nichts von ihm gehört und fuhr ziemlich beunruhigt zu ihm.
Er war betrunken. Eine Flasche Wodka war leer und eine zweite fast...
Ich war wütend und enttäuscht, total sauer und hilflos.
Gestern war er nicht zu erreichen, heute Nachmittag ging er dann als Telefon.
Er trinkt weiter. Will er zwar nicht, aber ohne kann er nicht.
Nun, ich hatte mir das anders vorgestellt und auch anders erhofft.
Ich werde mich wohl wieder zurückziehen. Mir tut die ständige Konfrontation mit Alkohol nicht gut.
Mir geht es grade mal richtig gut.
Meine Depressionen sind nahezu weg, okay noch mit Medikation. Aber die hoffe ich bald reduzieren zu können.
Ich kann, seit ich von meinem Arbeitsplatzwechsel wusste deutlich besser schlafen, habe weniger Alpträume, fühle mich deutlich fitter, habe wieder Lust und Freude an meinen Hobbies und am Leben. Das will ich mir erhalten und dazu gehört auch, dass ich acht auf mich habe.
Ich werde mir da wohl ein Beispiel an meinen Kindern nehmen. Zwei von Drei haben sich weitestgehend von ihrem Vater zurück gezogen.

Inne halten 03.01.2018, 20.12| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Tiefpunkte | Tags: Saufdruck, Sucht, Alkohol,

Neustart ins Arbeitsleben

Der erste Arbeitstag in *meiner* Rehaklinik ist vorüber.
Ich bin total begeistert und unendlich froh diesen Schritt getan zu haben.
Eine Pflegefachkraft, die mich einarbeitet über die nächsten Wochen.
Nix mit kaltem Wasser, in welches man geschmissen wird.
Zwischendurch immer mal wieder die Frage nach meinem Knie und den Hinweis den Aufzug zu benutzen.
Das Arbeitsfeld: Pflege.
Keinerlei hauswirtschaftliche Tätigkeiten, ein gut gefülltes Lager...
Einen stehenden Dienstplan für die nächsten Wochen.
Da ist Frau doch gerne Krankenschwester oder wie es heute heißt: Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Jetzt gibt es erstmal eine Pause auf der Couch, dann geht es ans Spinnrad und später nochmal ins Städtchen.
Ich glaube das Kochen delegiere ich heute mal.

Inne halten 02.01.2018, 15.05| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Berufsalltag | Tags: mir etwas Gutes tun