Alltagsgezwitscher

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Begegnungen

Urlaubsende

Morgen beginnt der Berufsalltag wieder.
Ich hatte ein paar Tage Urlaub und habe diesen - von ein paar Kleinigkeiten - abgesehen auch als
solchen genossen.
Gut letzten Donnerstag wurde mir ein Weisheitszahn gezogen.
Bis Sonntag hat mich der noch begleitet, in Form von Kopfschmerzen.
D.h. ich vermute daß der Zahn die Ursache dafür war.
Jetzt ist alles wieder gut und ich freu mich auf den Dienst.
Hier findet so langsam vieles seinen Platz.
Wir sind tatsächlich am Überlegen ob wir wirklich oben in Johannes Kinderzimmer ein Bad einbauen, oder das vorhandene modernisieren.
Hintergrund ist mein wolliges Hobby...
Ich hätte gerne ein Zimmer, indem meine Wolle Platz findet, ebenso wie der Webrahmen und die Spinnräder.
Die Nähmaschine könnte da ebenso Heimat finden.
Das Zimmer, welches sich dazu anbietet ist Johannes Kinderzimmer...
Das würde das Ende vom großen Familienbad bedeuten.
Andererseits werde ich nicht jünger, meine Gelenke nicht besser und es ist die Frage, ob sich eine Badewanne wirklich lohnt.
Zumal im Bad oben eine Badewanne vorhanden ist.
Ist halt sehr klein: Badewanne, WC und Waschbecken.
Die Frage ist: Wird ein neues modernes, großes Bad so genutzt, dass die Investition lohnt?
Oder ist der Raum als fusseliger Hobbyraum besser genutzt?
Darüber werde ich in der nächsten Zeit nachdenken und vor allem auch notieren wie oft ich die Badewanne nutze.
Seit unserem Wiedereinzug jedenfalls war dies noch nicht der Fall....

Inne halten 19.09.2019, 21.42 | (0/0) Kommentare | PL

Wohnung übergeben

Fast auf den letzten Drücker
sind wir mit der Renovierung
der alten Wohnung fertig geworden.
Bis auf ein paar Auszugsspuren im Treppenhaus
gab es keine Beanstandungen.
Diese werden am nächsten Wochenende beseitigt.
Damit ist dann ein weiteres Kapitel abgeschlossen.
Es war amüsant anzusehen,
wie man nach Mängeln und Beanstandungen suchte und nichts fand...
Egal, Haken dran.
Ich bin hier wieder angekommen
und die vor uns liegende Arbeit nehme ich gerne in Kauf.

Hier sind wir noch am Räumen und verstauen.
Ich habe noch nicht den richtigen Platz für meine Wolle gefunden.
Außerdem sind hier noch zwei Bücherkisten, über deren Schicksal ich mir noch nicht im Klaren bin.
Fakt ist, die Kellerregale lichten sich.
Sämtliche Blumenübertöpfe haben ein neues Zuhause gefunden.
Am 13. September haben wir nochmal eine Sperrmüllabfuhr.
Unser *Scheiterhaufen* im Garten wird immer kleiner.
Zimmertüren, welche im Keller verstaut waren, sind wieder dort wo sie hingehören.

Gesundheitlich geht es ebenfalls aufwärts: Letzten Montag habe ich die Arbeit wieder aufgenommen.
Tut mir richtig gut.
Jetzt darf gerne wieder etwas Alltag einkehren...

Inne halten 01.09.2019, 16.57 | (0/0) Kommentare | PL

Kontrolltermin

Gestern stand eine Verlaufskontrolle meiner Schulter auf dem Programm.
Man ist damit sehr zufrieden.
Fraktur steht immer noch ganz klar und vorbildlich und darf nun so weiter verheilen.
Das wird aber wohl noch ein bißchen dauern.
Dennoch darf ich mehr tun damit.
Bewegen ja, aber in einem ganz klar definierten Rahmen und keine Belastung durch Gewicht.
Hab ich gestern Abend dann gleich brav umgesetzt und 3 Stränge Wolle verzwirnt...

Ich würde so gerne mehr machen, aber was nicht ist, ist eben nicht.
Zum Wochenende kommt das große Tochterkind und mein künftiges Schlafzimmer wird leergeräumt.
Das freut mich sehr, zumal dadurch auch nicht alles an Johannes hängen bleibt.

Inne halten 17.07.2019, 15.26 | (0/0) Kommentare | PL

Aus der BG-Sprechstunde...

... gab es nicht viel zu berichten.
Der Riss ist eine Fraktur.
Die Knochensegmente stehen optimal.
Am Dienstag gibt es noch ein MRT
und dann wird entschieden, ob die Schulter ohne OP auskommt.
Noch sieht man wohl die Grfahr, daß durch die Oberarmmuskulatur das Ganze doch noch verrutschen könnte.
Ich lasse mich überraschen; Ändern kann ich es eh nicht.

Ein großer Felsbrocken ist mir genommen worden.
Auch wenn ich erst kurze Zeit beim neuen Arbeitgeber bin, so ist mir meine Stelle gewiß.
Klar ist das jetzt blöd, aber es ist halt so. Und ich werde gebraucht und bin wertgeachtet.
Eine ganz neue, ganz wunderbare Erfahrung nach dem Desaster mit dem vorherigen Arbeitgeber.

Hier im Haus sind wir dadurch etwas ausgebremst.
Vieles geht mit links, ist aber mit links nicht zu machen.
Da habe ich in Johannes eine große Hilfe!
Der hat den Teppichboden aus dem künftigen Esszimmer entfernt, die Deckenplatten in Küche und Esszimmer abgemacht und im Wohnzimmer begonnen. <
Noch ein Tag Arbeit und im Wohnbereich sind die Tapeten völlig ab.

Morgen werde ich die restlichen Bücher aus meinem künftigen Schlafzimmer entfernen.
Dann können weitere Schränke in den Keller bzw zum Sperrmüll.
Und der Tapete im Schlafzimmer steht im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr im Wege.

Für die Haustür war jemand da, der sich das Ganze angesehen und vermessen hat.
Wir schwanken noch mit der Türfarbe.
Ich bin für Tomatenrot... in Kombination mit einem hellen Anthrazit.
Wenn die Rentenversicherung mir dann baldigst meinen Rentenbescheid schickt, kann es endlich richtig losgehen.
Den Rest des Jahres werden wir wohl Baustelle haben und ein bißchen was an Arbeit auch mit ins neue Jahr nehmen.
Die großen Posten sollen dieses Jahr noch in Angriff genommen und fertig werden.

Morgen Abend mache ich mal wieder Fortschrittsbilder von innen und außen.
Im Garten hängen wir etwas nach: Ich habe die grüne Tonne vergessen rauszustellen...
Der Scheiterhaufen ist also unverändert groß...Und er wird noch ein bißchen größer werden...
Egal, die nächste Leerung kommt bestimmt!

Euch allen noch einen schönen Abend und einen erholsamen Sonntag.
Fröhliches Schwitzen allerseits!

Inne halten 29.06.2019, 22.03 | (0/0) Kommentare | PL

In der Vergangenheit unterwegs

Ich hab mir gerade Bilder angesehen.
Hab ich in der letzten Zeit öfters gemacht.
Und ich bin erschrocken...
Bilder aus glücklichen Zeiten zu sehen und dann die Veränderungen durch den Alkohol...
Jahr für Jahr.
Es ist erschreckend was Alkohol bewirkt.
Mir ist der Verfall gar nicht so bewußt gewesen.
Und schon schleichen sich Gedanken ein: Hätte - Wäre - Wenn...

Nein, ich bin nicht schuld.
Schuld an der Sucht von Uwe.
Und ich hab ihm stes eine hilfende Hand gereicht.
Ich hab die Tiefe der Sucht aber letztendlich erst begriffen, als Uwe tot war.
Wie oft stand ich nach trockenen Wochen hilflos da und fragte ihn nach dem Warum wenn der Wodka wieder mal Einzug gehalten hatte.
Heute weiß ich warum.
SUCHT.
Ich mein, es war mir immer klar, Alkohol ist ein Suchtmittel. Alkoholismus ist eine Krankheit.
Uwe war krank. Schwer krank.
Heute weiß ich unheilbar.

Und dennoch, das Ausmaß der Sucht hab ich erst begriffen, als ich Uwe tot vor mir sah.
In einer Blutlache.
Den Blick werde ich niemals vergessen.
In all dem Schrecklichen, war sein Blick im Tod friedlich.
Er war frei. Er ist frei.
Endlich.
Fast als wäre, was ihm im Leben versagt blieb, im Tode selbstverständlich.
Uwe war tiefgläubig. Es hat ihn sehr getroffen, daß er in seiner Gemeinde nicht mehr willkommen war - solange er nass war.
Das war und ist so gegen alles was er in der Bibel las...
Jesus scharte die um sich, die am Rande der Gesellschaft waren: Zolleintreiber, Huren und Säufer.
Uwe hat deswegen seinen Glauben nicht verloren. Er differenzierte: Mit dem Bodenpersonal war er durch.

Zu seiner Beisetzung kamen auch Glieder der Gemiende.
Ich gebe zu, zuerst wollte ich sie der Feier verweisen.
Ich hab es nicht getan.

Ich finde das Verhalten immer noch schändlich, aber letztlich waren die Menschen in der Gemeinde gegen den Alkohol ebenso machtlos wie ich...

Was ich auch begriffen habe, ist letztlich: Auch Uwe hatte keine Schuld.
Er wollte kein Alkoholiker sein und ganz gewiß nicht so sterben.
Er wollte leben, evtl. Enkel aufwachsen sehen, er wollte weiter sein geliebtes Hobby - MIttelalter - pflegen...
Das Ende von *Game of Thrones* erleben...
Er konnte es nicht, weil der Alkohol stärker war, ihm etwas vorgaukelte, ihm half zu vergessen, zu überwinden.
Er konnte sich nicht auf eine Therapie einlassen, aus Angst.

Ich hab bewußt kein Bild von Uwe aus glücklichen Tagen zu diesem Beitrag gewählt, sondern eins von mir...

Ich bin dankbar für die glücklichen gemeinsamen Jahre, für drei wunderbare Kinder, für Erinnerungen jenseits von Wodka.
Ich bin aber auch traurig, daß mir so manches erst jetzt so bewußt wird...
Und damit sind wir wieder beim: Hätte - Wäre - Wenn....

Inne halten 25.04.2019, 00.18 | (0/0) Kommentare | PL

Pflichtprogramm

Heute klingelte der Wecker ganz früh.
Ein Besuch bei der Arbeitsagentur stand auf dem Programm.
Ich bin entgegen aller Befürchtungen auf supernette Mitarbeiter getroffen.
Man war schlicht fassungslos ob der Handlungsweise des bisherigen Arbeitgebers und machte mir keinerlei Hoffnung in den Genuß von Arbeitslosengeld zu kommen.
Ich hab ein paar Vorschläge zum bewerben bekommen. Für zwei hatte ich schon eine komplette Bewerbung dabei...
Im Anschluß ans Arbeitsamt habe ich bei einem möglichen Arbeitgeber eine Bewerbung abgegeben, eine kurzes Gespräch geführt und bin sehr positiv bestärkt weiter gezogen.
Die Stelle wäre eine tolle Sache. Dem öffentlichen Dienst angeschlossen, sprich Bezahlung nach Tarif.
Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und freiwillige Bonuszahlung inklusive...
Zusätzliche Altersversorgung und das Einstiegsgehalt deutlich höher als mein derzeitiges nach zähen Verhandlungen im Februar.
Es scheint aufwärts zu gehen.
Und das tut mir sooo gut.
Ich hab dann noch beim bisherigen Arbeitgeber meine persönlichen Sachen abgeholt und den Schlüssel zurück gegeben.
Mit ein bißchen Schadenfreude habe ich dann noch vernommen, daß zwei weitere Mitarbeiter gekündigt haben und eine Dauernachtwache ihre Schwangerschaft verkündigte.
Ich weiß von einer weiteren Kollegin die kündigen wird...
Vielleicht ist doch was dran, daß das Karma zuschlägt.
Deutlich positiver gehe ich meiner Zukunft entgegen.
Es gibt zwar Arbeit in unserem Haus um wieder ein Zuhause daraus werden zu lassen, aber das scheut mich in keiner Weise.
Ich spare künftig die Miete, bekomme die volle Witwenrente, habe wieder einen Garten und einen Hund...
Da sind Tapetenwechsel und Boden verlegen gar nicht mehr sooo schlimm.
Ab 2. Mai geht es los.
Spätestens zum 1. Juli möchte ich umziehen und wenn wir in 2 Jahren mit allem fertig sind, ist alles gut.
Ich freue mich auf das Morgen, auch wenn momentan mein Herz noch ganz schwer ist. Aber:
Alles wird gut!

Inne halten 23.04.2019, 21.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Unterwegs

Tolle Überschrift, oder?
War auch ein supertoller Nachmittag.
Ich war in Mainz, der Stadt aus der meine Mutter kam, ich geboren wurde, meine Ausbildung absolvierte...
Der Stadt, die ich nie verlassen wollte.
Und nun bin ich seit 30 Jahren in Hessen...
Ich habe wunderbare Menschen wieder gesehen, meine "Muttersprache" wieder gehört und sogleich gesprochen...
Die nächste Fahrt ist bereits fest geplant!
Dann auch mit Kamera.

Inne halten 21.10.2018, 15.07 | (0/0) Kommentare | PL

Begegnungen

Ich wollte nach Zahnarzt und Werkstatt heute nur noch schnell einkaufen gehen.
Im Lieblingsladen hörte ich zwischen Tee und Kaffee ein "Guten Tag!"
Vor mir stand eine liebe Kollegin, mit der ich gerne beim vorherigen Arbeitgeber zusammen gearbeitet habe.
Nicht immer konfliktfrei, aber immer zum Wohle der Bewohner und geprägt durch gegenseitigen Respekt.
Umso mehr freute ich mich sie nach fast einem Jahr zu sehen.
Wir verabredeten uns zu einem Kaffee im Anschluß an den Einkauf.
Wahrscheinlich würden wir jetzt noch da sitzen und quatschen und lachen, wenn nicht Johannes - nach einer Stunde des Wartens -
höflich aber bestimmt in den Laden gekommen wäre und zum Aufbruch mahnte...
Wir haben uns dann langsam verabschiedet und freuen uns schon auf die nächste Begegnung.

Inne halten 15.10.2018, 20.41 | (0/0) Kommentare | PL

2019
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