Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Depressionen

Wenn es läuft, dann läufts....

Das gilt wohl auch, wenn es unrund läuft.
Als wäre der Wurm drin...
Angst und Panik begleiten mich zur Zeit täglich und weil das anscheinend nicht ausreicht kommen nun noch familiäre Probleme hinzu.
Ich mag das so nicht mehr.
Ich hab einen Knoten im Bauch, Magenschmerzen.
Am Liebsten würde ich den ganzen Tag liegen bleiben, mit der Decke überm Kopf.
Dadurch wird es aber auch nicht besser.
Heute war ich dann beim Sport. Ich wollte gestern schon, da hatte mich aber eine Migräne im Griff.
Wohl auch eine Begleiterscheinung vom Stress, der Unruhe, den Ängsten.
Putzen hilft auch sich abzulenken. Ebenso das Spinnrad und die Stricknadeln.
Doch, ich hab auch Positives zu berichten:
Meine bisherige Sportkleidung ist mir zu groß geworden. Die Hose rutschte mir beim Sport vom Bobbes. Und das Oberteil ist auch recht schlabberig geworden. Weniger Bauch!
Ich hab nun ein neues Dress. Zum Jahresende würde ich das dann gerne zu dem andern legen.

Nun, ich hoffe, der Blog verkommt nicht zum Alltagsjammern.
Es tut mir aber gut, mir meine Gefühle von der Seele zu schreiben und dazu gehört auch das Zugeben: Es geht mir nicht gut.

Inne halten 27.10.2016, 21.01 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Noch nicht besser

Ich packe mal meine neuen Wartezimmersocken als Beitragsbild dazu.
Obwohl, die Wartezeiten sind deutlich kürzer und so wachsen die Socken auch vorm abendlichen TV.
Ich möchte nicht jammern, aber es geht mir noch nicht besser.
Angst und Panik überfallen mich immer noch und mit der dunklen Jahreszeit kam auch die Depression.
Ich dachte, ich wäre ein bißchen gerüstet, mit meinen Oasen. Mit Sport, Schwimmen, Sauna...
Aber es hat mich doch erwischt. Der Sport hilft mir dabei mich nicht ganz zu verkriechen und durch das Training spüre ich mich (wieder).
Sauna gibt es wohl nächste Woche wieder. Hab ich zumindest mal so geplant.
Ich komme zur Zeit ganz schlecht aus dem Bett. Ich könnte den ganzen Tag liegen bleiben und die Decke übern Kopf ziehen.
Sobald ich auf bin, dauert es nicht lange und diese doofe Angst kommt und breitet sich aus.
Ich will mich mich nicht von ihr beherrschen lassen und arbeite dagegen an. Ablenken, ablenken, ablenken.
Zwischendurch Therapiegespräche und Besuch bei der Psychiaterin.
Ich bin weiter krank geschrieben, was auch nicht unbedingt die Stimmung hebt.
Natürlich bin ich so nicht arbeitsfähig, allerdings sehe ich ja auch *nicht krank aus*.
Ich meine ein Gipsbein ist sichtbar und keiner käme auf die Idee da eine Krankmeldung anzuzweifeln.
Das sieht bei Depressionen und Ängsten ja schon ganz anders aus.
Da fällt dann schon mal der Satz *vom Krank machen*...
Ja, ich habe auch so Kollegen...

Inne halten 23.10.2016, 18.38 | (0/0) Kommentare | PL

Es geht mir nicht gut.

Kam irgendwie wie angeflogen.
Dienstlich läuft es etwas unrund. Und dann gab es noch ein paar Äußerlichkeiten dazu.
Im Ergebnis Ängste, Panik, Depressionen.
In der Therapie haben wir auch einen schweren Brocken entdeckt und gehen den an.
Das hat sicherlich auch dazu beigetragen, wie es mir gerade geht.
Fakt ist, ich nehme die doppelte Dosis meiner Antidepressiva und bin 2 Wochen krank geschrieben.
Noch merke ich nichts von dem mehr an Tabletten.
Ich bin müde, lustlos und traurig.
Fühle mich wie gelähmt.

Inne halten 09.10.2016, 17.26 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Am Ende des Wochenendes...

... wird es Zeit für einen Eintrag.
Ich hatte ein wunderschönes Wochenende und so werde ich es auch ausklingen lassen.
Die Gespräche mit der Psychotherapeutin tun mir gut.
Sie knüpfen fast an die stationäre Therapie an und bewirken einiges.
Ich hab seit der stationären Therapie sehr viele Fortschritte gemacht, eine Entwicklng in Gang gesetzt, bei mir, die mich in manchen Momenten geradezu staunen lässt.
Und ich bin noch nicht am Ziel.
Mein Gewicht hab ich jetzt auch mal ins Auge gefasst. Es soll weniger werden, deutlich weniger.
Erreichen möchte ich dieses Ziel mit Sport und einer Ernährungsumstellung. Angeboten wurde der Ernährungsplan vom Sportstudio und von da gibt es auch die entsprechende Betreuung.
Heute und morgen habe ich die sogenannten Zündertage. Ab Dienstag geht es dann mit 3 Mahlzeiten am Tag los.
Mal schauen, ob ich es schaffe nur alle zwei Wochen im Studio auf die Waage zu steigen und die hier im Bad zu ignorieren...

Mein Wochenende selbst begann am Freitag mit einem Besuch in der Taunustherme. Es gab Saunagänge mit und ohne Aufguss und abkühlen unterm Sternenhimmel.
Zum Abschluß wollte ich noch ein paar Runden schwimmen. Herrlich, dieses Thermalwasser und ganz besonders: Ich hatte ab 23 Uhr das Außenbecken ganz für mich alleine.
Geradezu Luxus. Rückenschwimmen, sich treiben lassen... Toll.
Diese Form der Entspannung musste ich erst lernen. Aber, es macht Spaß und der nächste Besuch ist fest eingeplant. Das soll sowas wie eine liebgewonnene Gewohnheit werden, und trotzdem immer besonders bleiben. Alle 4 Wochen habe ich mir vorgenommen.
Dazu zwei (manchmal 3) mal die Woche Sport... Die Entwicklung geht weiter!

Das Bild scheint nicht zum Eintrag zu passen. Tut es aber doch. Das Rad ist wieder spinnbar und wird mich nun durch den Abend begleiten. Die Reparatur wurde genaustens überwacht.

Inne halten 18.09.2016, 19.30 | (0/0) Kommentare | PL

Aufwärtstrend

Es geht mir langsam besser. Meine Arbeitsunfähigkeit ging in den Urlaub über.
Eine Woche war der Mann mit dem Bärchenpflaster hier, meine beiden Töchter waren ebenfalls zu Besuch.
Ich hatte ein erstes Gespräch mit der vom Hausarzt empfohlenen Ärztin, ein weiterer Termin steht: nächste Woche!
Die Ängste sind deutlich weniger geworden. Ich habe mir ganz bewusst ein paar Oasen geschaffen, zum entspannen, ablenken.
Ganz bewusst nach draußen gehen und nicht in der Wohnung einigeln...
Dazu gehörte ein Besuch im Hessenpark und in der Taunustherme, jeweils mit diesem ganz besonderen Mann.

Mit der großen Tochter war ich Bummeln. Ein Parfum und eine leichte Jacke habe ich mir gekauft.
Abgerundet wurde der Nachmittag durch einen Ice-Shake und ein Knöllchen...
Wir haben beim Bummeln die Zeit vergessen und die Parkzeit um eine halbe Stunde überschritten. Egal, der Nachmittag wars wert.

Die Taunustherme fand ich wunderschön. Mein letzter Besuch lag schon eine Weile zurück:
Ich hatte wegen meiner Figur nicht den Mut schwimmen zu gehen...
Da war ich sogar in der Sauna!
Und morgen fahre ich wieder hin. Ich möchte die Therme zu einem festen Bestandteil werden lassen und einmal im Monat einen Tag dort verbringen.
Schwimmen, Sauna, Hamam...
Ich freu mich drauf. Hab mir ein großes Hamamtuch und ein Saunatuch zugelegt.
Morgen schaue ich mir den Damenbereich an.

Meinen eigentlichen Plan den Webrahmen einzuweihen und die Strickmaschine wieder zu beleben habe ich auf Grund der bestehenden Witterung erstmal gecancelt.
Mach ich dann im Winter...

Inne halten 27.08.2016, 22.49 | (0/0) Kommentare | PL

Mir war danach!

Der Gedanke nach einem Radikalschnitt spukte mir schon länger durch den Kopf.
Ich finde es klasse und fühle mich befreit.

Inne halten 06.08.2016, 12.59 | (0/0) Kommentare | PL

Aufwind!

Ich mag das Bloggen.
Meine Stimmungen spiegeln sich hierin wieder - und die Schwankungen.
Mir geht es zur Zeit gut. Ich hab ab 15. August Urlaub, bin das Wochenende davor auf der Loreley. Ich bin urlaubsreif, zweifellos.
Ich bin aber bei weitem nicht mehr in diesem dunklen Loch der Depressionen gefangen.
Merke ich an ganz vielen kleinen Dingen:
Ich fotografiere wieder mehr, Fröhliches, Buntes. Leuchtendes.
Nicht die trüben melancholischen Aufnahmen, die durchaus ihren Reiz haben, aber zur Zeit in meiner Seele keinen Platz finden.
Ich spinne mehr, zwar schwarze Wolle, aber die Ideen, die dabei geboren werden, sind bunt und leuchtend.
Im Urlaub möchte ich weben, experimentieren. Die Wolle dazu ist in den letzten Tagen angekommen: Bunt, fröhlich...
Stricken? Momentan eher weniger. Aber auch das ist gut.
Ich kann Komplimente annehmen und GLAUBEN - und stelle sie nicht in Frage, ganz nach dem Motto: Was will derjenige nun von mir?...
Und vor allem: Ich mag mich selbst! So wie ich bin und nicht so, wie ich gerne wäre. Ich bin zufrieden mit mir.
Und: Ich gehe freundlicher mit mir um!
Wenn mir ein Mißgeschick passiert, ist das eben so. Da entfleucht mir nicht mehr: "... ich bin so dumm!"
Denn das bin ich nicht. Mir ist ein Mißgeschick passiert, mehr nicht.

Wenn ich es jetzt noch schaffe am Ball zu bleiben, sprich regelmäßig zu bloggen, dann merke ich auch wenn trübe Tage kommen und die Depression zugreift und mich in ihren Klammergriff nimmt.
Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht und einen erholsamen Schlaf!

Inne halten 02.08.2016, 22.32 | (0/0) Kommentare | PL

Wo fange ich an?
Das neue Leben fühlt sich gut an. Die Wohnung, die Ruhe. Entspannen können.
Ich wusste gar nicht wie verkrampft ich in den letzten Jahren war.
Und das obwohl noch oft die Vergangenheit in die Gegenwart ragt.
Es ist eben nicht so einfach 30 Jahre abzuhaken. Und so manches ist sicherlich auch Gewohnheit. Oder falsch verstandene Verantwortung. Egal, ob man sie hat, sie einem untergejubelt wird, oder - im schlimmsten Fall - man nach ihr greift, eben aus Gewohnheit.
Es ist mir eben nicht egal, wenn ich am 23. in die alte Wohnung komme und dort stehen 7 Flaschen Wodka und etliche Flaschen Rotwein aufgereiht. Es geht mich nichts an, aber es ist mir nicht egal. Es tut mir sogar weh. Immer noch. Es ist mir unbegreiflich wie man sein Leben derart mißbrauchen kann.
Für die Kinder war das auch nicht schön zu sehen.
Sie haben keine Erwartungen mehr an ihren Vater...
Und er? Er hat sich in den ersten Januartagen einen Welpen geholt. Einen irischen Wolfshund. Warum? Weil er immer schon einen haben wollte.
Was er dabei vergessen hat, ist daß ein Welpe Arbeit macht, nicht stubenrein ist und mehrmal am Tag raus muss.
Das lässt sich nicht mit Gammeln auf dem Sofa, ungewaschen und sehr durstig vereinbaren...
Nun ist es nicht so, daß er nicht daruf hingewiesen wurde, daß er mit dem Hundekind schlicht überfordert ist und dem Tier überhaupt nicht gerecht wird.
Das musste er aber versuchen, und nach ein paar Wochen einsehen.
Sehr hilfreich und anschaulich waren dabei sicher die Hundehaufen, die auf der gesamten Etage verteilt waren und vor sich hin stanken - von Hundpippi ganz zu schweigen.
Ich habe das Tier dann in meinem Urlaub zurück zum Züchter gebracht. Warum ich? Er war gesundheitlich nicht dazu in der Lage...
Ich hab dann unseren Hausarzt angerufen, ihm das ganze Elend geschildert und um Hilfe ersucht.
Das war gar nicht so einfach, weil alle sinnvolle Hilfe als nicht notwendig abgelehnt und abgebloggt wird.
Irgendwann kam er dann doch zu der Entscheidung einen freiwilligen Versuch zu starten um vom Suff wegzukommen.
Da ist er zur Zeit. Zur Entgiftung mit geplanter und beantragter Langzeittherapie. Schauen wir mal. Ich hab mittlerweile keine Erwartungen mehr. Ich wünsche ihm viel Erfolg. Hält er durch, ist es gut. Wenn nicht, kann ich es auch nicht ändern.
Es ist seine letzte Chance, die ich noch mit unterstütze, zusammen mit meinem Jüngsten. Der ist zur Zeit im alten Zuhause und versorgt die Tiere und die Blumen.
Nur die ganzen leeren Flaschen, die räumen wir nicht weg.

So, nun ist hier wieder grob alles aktuell.
Das heißt nicht ganz: Ich hab mir wohl am linken Knie einen Meniskusschaden zugezogen. Morgen geht es zur Besprechung der weiteren Therapie...
Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Inne halten 11.02.2016, 17.33 | (0/0) Kommentare | PL

Mal so zwischendurch

Ich schreibe ja nun ein paar Tage hier und befasse mich mit mir und meiner Geschichte.
Da bleibt es natürlich nicht aus, daß ich über das Geschriebene nachdenke.
Oft begleiten mich Beiträge den ganzen Tag. oder in Gedanken schreibe ich weiter.
Das macht was mit mir.
Es wühlt auf.
Manches macht traurig, zornig oder sprachlos.
Ich lese dann in anderen Tagebüchern oder schau bei Facebook rein.
Durch meine Hobbies habe ich viele Kontakte auschließlich über facebook bzw Internet.
Mich macht das Internet nicht einsam, meine kreativsten Hobbies gäbe es ohne Internet nicht.
Manche von meinen Internetfreunden kenne ich seit 10-15 Jahren...

Viele Zuschriften zeigen mir, dass mein Leben bis zur Krise gut strukturiert war. Keiner hatte eine Ahnung oder Vorstellung davon, was bei uns wirklich war.
Ich war ein Meister im Bagatellisieren, auch was mich selbst betrifft. Ich konnte alles kleinreden, auch mich.

Bis zu dem Angebot des Traumatologen eine stationäre Therapie zu machen, war alles in Ordnung. Der hat mich zum Nachdenken angeregt.
Für mich war vieles normal.
Meine Mutter starb? Ich übernehme ihre Rolle im Haushalt.
Dann halt Schule, Haushalt und Garten...
Uwe hat Depressionen, ich mach hier den Haushalt, die Kindererziehung...
Hobby Mittelalter - ich nähe die Klamotten
Jemand hat eine Frage - Steffi googelt und recherchiert die Antwort
Egal was war, es fiel einer aus oder erledigte etwas nicht, Steffi war zur Stelle.

Erst in der stationären Therapie begriff ich, und das nicht bereits in der ersten Woche, daß ich so nicht weitermachen kann.
Das ich Hilfe brauche. Dringend.
Meine jahrelang aufgebauten Strukturen, die mich funktionieren ließen hatten ausgedient.

Ich durfte Schwächen haben, Fehler machen, musste nicht alles gleich und sofort erledigen.
Ja, ich darf mal einen Scheißtag haben, ich bin Mensch!
Für mich war das eine Befreiung.

Warum ich das schreibe?
Ich habe heute von unechten Depressionen gelesen. Und es hat mich getroffen.
Keine Ahnung, was es damit auf sich hat. Ich möchte auch nicht meine Phantasie bemühen.

Ich habe Depressionen, nehme Med, gehe zur Psychotherapie.
Ich sitze nicht den ganzen Tag daheim und suhle mich in meinen Depressionen. Auch nicht, wenn es mir schlecht geht.
Wenn es mir richtig scheiße geht, merkt das der Herzbewohner an meiner Stimme, meinen Bildern...
Im Alltag merkt das keiner. Warum?
Weil ich eine Rolle spiele. Ich mache den Alleinunterhalter. Lache, auch über mich.
Erledige meine Aufgaben.
Das kostet soviel Energie. Das Loch wird dann nur tiefer.
Ich hab ganz viele Krankheitstage 2015. Der Winter war lang und dunkel.
Ich hab keine Lust mehr auf diese Rolle, diese Spielchen.
Wenn es mir nicht gut geht, möchte ich das sagen können und dürfen ohne diesen Blick von der Seite.
Es tut mir leid, daß sich Depressionen nicht in Blutwerten messen lassen oder sich auf dem Röntgenbild als schwarze Schatten darstellen.
Ich `*mache* nicht krank.

Was sind echte Depressionen? Wenn ich Suizidgedanken habe?
Wenn ich nur am Heulen bin, traurig, niedergeschlagen?
Was sind falsche Depressionen?
Können Depressionen falsch sein?

Habt Ihr Ideen ?
Auch warum mich das so beschäftigt?

Inne halten 02.06.2015, 00.14 | (0/0) Kommentare | PL