Alltagsgezwitscher

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Thema: Tiefpunkte

Zwangspause

Heute wurde hier nichts geräumt.
Ich hatte dermaßen Schmerzen im linken Auge,
war lichtempfindlich ohne Ende
und dank der Augensalbe auf einem Auge fast blind.
Die Herren von der Müllabfuhr haben mir allerdings die
grüne Tonne geleert und die werde ich morgen vormittag füllen -
wenn das Auge mitmacht.
Ich habe den Eindruck, daß das Antibiotikum hilft..
Es leuchtet zwar immer noch rot und tränt, aber
das Fremdkörpergefühl ist nicht mehr so stark.
Anders ausgedrückt: Heute Abend fiel meinen Bewohnern auf,
dass die Haare ab sind.
Gestern und heute Mittag stach ihnen als erstes mein Auge ins Auge.

Dienstlich läuft alles wunderbar.
Das Konzept der Hausgemeinschaft begeistert mich von Tag zu Tag mehr.
Das ist eine familiäre Atmosphäre. WG mit Betreuung und Unterstützung.
Wer jetzt denkt, ich schiebe da eine ruhige Kugel: So ist es auch nicht.
Drei der Acht Bewohner haben Pflegegrad 5.
Die anderen Pflegegrad 3.
Im Vergleich zum letzten Arbeitsplatz im Altenheim ist es dennoch deutlich
angenehmer.
Demenz ist mit Schizophrenien und Suchterkrankungen und deren Folgen
nicht vergleichbar.
Hier ist es deutlich weniger nervenaufreibend.
Und der Umgangston ist ein anderer.
Meine Bewohner hier bekommen sehr viel Besuch, werden stundenweise nach Hause geholt.
Die Angehörigen sind stets ansprechbar.

So mag ich Pflege und so stelle ich mir meine Pflege vor wenn ich mal alt bin.

Inne halten 11.06.2019, 22.48 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Das ging mächtig ins Auge!

DDas ging ja mal voll ins Auge.
Gestern habe ich ja schon geschrieben,
daß mir beim Fugen säubern ein Stück entgegenkam
und im Auge landete
Gestern Abend tränte das Auge ein wenig.
Dem maß ich allerdings nicht mehr viel Bedeutung zu.
Über Nacht würde es schon besser werden.
Weit gefehlt:
Heute Morgen war das Auge leuchtend rot,
Ober - und Unterlid massiv geschwollen und ein Fremdkötpergefühl vom Feinsten.
Ich hab dann mit dem ärztlichen Notdienst telefoniert, der mir die Nummer vom augenärztlichen Notdienst gab.
Dort bin ich nach Dienstschluss hin..

Keine 10 Minuten Wartezeit und ich war dran.
Das Teil hat wohl mit Schmackes mein Auge getroffen.
Ich habe einen Riss/Schnitt auf/in der Hornhaut - laut Augenarzt *ordentlich*, habe eine
gepflegte Bulbusprellung und wohl durch den Dreck bedingt eine richtig schöne Bindehautentzündung.
Trotz der positiven Ausdrucksweise... ordentlich, gepflegt, schön...
Mir tut das Ganze ordentlich weh, ich seh nur verschwommen auf dem Auge - daher bitte ich eventuelle Schreibfehler zu entschuldigen.
Ich sehe sie nicht!
Ich darf jetzt 4x täglich 2 Sorten Salbe ins Auge geben.
Wenn in drei Tagen das Sehvermögen und das Fremdkörpergefühl nicht deutlich besser sind, muß ich wieder hin.

An dieser Stelle gleich mal ein großes Lob an die Augenklinik.
Die waren da total nett und sehr lieb zu mir Angsthasen.
Der Arzt hat mir alles erklärt, was er macht.
Ich fand mich da richtig gut aufgehoben.

Sonst habe ich gar nichts zu berichten.
Es war ruhig auf der Arbeit und hier zu Hause gab es auch nichts Besonderes.
Wie auch, wenn ich nur auf einem Auge richtig sehe...
Nicht mal zielen könnte ich: Es ist mein linkes Auge, welches lädiert ist...

Inne halten 10.06.2019, 22.57 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Lockerer Umgang

Heute sprach mich jemand an und meinte, ich ginge ja wohl ganz locker mit Uwes Tod um..
Sie machte es daran fest, daß ich mit weißer Hose und beerenfarbigen Shiirt an seinem Grab stand...

Im ersten Moment war ich geschockt und sprachlos.
Da wird man auf Grund von Äußerlichkeiten beurteilt, ja verurteilt.
Zugegeben, ich trage helle fröhliche Kleidung. Ich lache. Auch laut.
Das sagt aber doch nichts über meine Trauer aus.
Selbstverständlich vermisse ich Uwe, die Telefonate und Besuche, besonders wenn er nüchtern war.
Es gibt Erlebnisse und Erfahrungen, die ich gerne mit ihm teilen möchte. Ihm erzählen...
Manchmal haut mich ein Sonnenaufgang aus den Latschen...
Oder ein Erlebnis, was ich gerne mit ihm teilen möchte, ein Bild...
Egal, manchmal auch nur die Kleinigkeiten des Alltags...Der hüpfende Frosch, der vorm Rasenmäher Reißaus nimmt...

Wie trauert man *richtig*?
Indem man mit verhärmten Blick aus verquollenen Augen durchs Leben geht, an der Vergangenheit klebt?
Darf ich nicht lachen, nur weil ich Witwe bin?

Das glaube ich kaum. Das ist mir zu oberflächlich.
Uwe ist tot.
Ja, aber ich lebe und ich darf lachen und helle Kleidung tragen. Ich darf Veranstaltungen besuchen und mich amüsieren.
Doch, das darf ich.
Ich muß nicht heulend zu Hause sitzen, ganz in schwarz gekleidet.
Ich trauere um Uwe auf meine Art.
Meine Gefühlswelt ist für solch oberflächliche Menschen nicht sichtbar.
Ich bin authentisch. Auch in meiner Trauer.
Daß ich in Dienstkleidung am Grab stand ist jener Person in ihrer Oberflächlichkeit wahrscheinlich gar nicht aufgefallen.
Hauptsache ein Urteil gefällt.
Ob das richtig oder falsch ist, interessiert keinen...

Man macht das nicht.
Man lacht nicht, wenn der Mann erst gestorben ist.
Man muß...

Ja, was muss man denn und wer ist man?
Wer gibt Menschen, die mich kaum kennen, das Recht mich dermaßen zu verurteilen?
Mich hat die heutige Ansprache verletzt.
Da sind fremde Leute, die meinen das Recht zu haben zu urteilem.
Und ich meine dann, ich muß mich verteidigen, rechtfertigen...
Ich muß michnnicht verteidigen und ich muß mich nicht rechtfertigen.
Wenn ich lachen möchte, dann tue ich es.

Wer dies nicht sehen oder hören möchte kann gerne wegsehen oder hören.
Ich verbiege mich nicht für andere Personen und noch weniger für *die Leute*
Wo waren denn die Leute, als es Uwe schlecht ging?
Eben, und deshalb bin ich so wie ich bin und handel so, wie ich es für richtig halte, und nicht so wie es den Leuten gefällt.
oder wie man es deren Ansicht nach tut.

Sorry, das musste jetzt einfach mal raus.

Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht, und den Mut und die Freiheit, das zu tun, was Euch gut tut und ihr für richtig haltet-
Trauer oder der Umgang damit folgt keinen festen Regeln.
Jeder trauert auf seine Weise, und das ist auch gut so.

Inne halten 06.06.2019, 22.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Und immer wieder...

erwische ich mich bei dem Gedanken,
Uwe anrufen zu müssen,
da ich so lange nichts mehr von ihm gehört habe...
Erst der zweite Gedanke bringt die Realität ins Hirn.
Ich kann es immer noch nicht glauben, ihn nie wieder zu hören,
mich nie wieder aufzuregen wenn nach x trockenen Tagen plötzlich
aus dem nichts nasse Tafe folgten.
Nie wieder Angst zu haben, wenn Halluzinationen auftraten...
er nicht ans Telefon ging...
Der Tod ist eine schrecklich entgültige Realität.
Ich weiß, es geht ihm jetzt besser, dort wo er ist.
Und dennoch, er fehlt...
Auch wenn ich oft sauer war, verzweifelt, voller Hoffnung oder vollkommen hoffnungslos.
Am 13. Mai wären wir 31 Jahre verheiratet gewesen.
Hätte, wäre, wenn...
Ach Scheiße...
Ich hatte es ihm so sehr gewünscht nochmal die Kurve zu kriegen und ein paar schöne Jahre zu haben.
Es sollte nicht sein.
Ich muss lernen dies zu aktzeptieren.
Mir bleibt keine andere Wahl.
Und dennoch ist der Familienstand *verwitwet* fremd und fühlt sich unnatürlich an.

Heute, als ich zum Dienst fuhr waren Nebelschwaden zu sehen. Im Rücken die aufgehende Sonne.
Das Morgenlicht, der Nebel und dazwischen tauchte der Stadtturm von Lich auf.
Dieses Bild hätte ich gerne mit ihm geteilt....

Habt eine gute Zeit und passt aufeinander auf.

Inne halten 18.05.2019, 21.26 | (0/0) Kommentare | PL

Neuanfang

In jedem Ende schlummert ein Neuanfang.
Bei mir steht ein Neuanfang auf ganzer Linie an.
Tiefschläge waren hier fast an der Tagesordnung.
Die wollen verarbeitet werden.
Komischerweise bin ich mir ganz sicher, daß alles ein gutes Ende findet.

Uwe wurde am 10.04. seinem Wunsch entsprechend im Familiengrab beigesetzt.
Anstelle eines Theologen - Uwe war kein Glied einer Kirche - hatten wir eine Märchen. und Geschichtenerzählerin gebeten, ein paar Worte zu sprechen.
Und Walburga hat das wunderbar gemacht.
Zur letzten Ruhe gebettet wurde Uwe nicht von einem städt. Mitarbeiter, sondern vom Sohn seines besten Freundes.
Ein weiterer Freund hielt eine Ehrenwache in voller Rüstung.
Wenn man sagen dürfte, eine Beisetzung sei schön. dann war Uwes Beisetzung wunderschön.
Es sind bei Weitem nicht alle gekommen, die im Vorfeld ihr Erscheinen großmundig angekündigt hatten. Seis drum. Die, die da waren, waren die, die Uwe wichtig und wertvoll waren.
Ein eigentlich hier übliches Kaffeetrinken nach der Beisetzung haben wir nicht gemacht. War im Nachhinein auch gut so: Wir hätten wahrscheinlich noch bis Weihnachten von den Brötchen, die hier Tradition sind.

Die Tage nach der Beisetzung waren dann ruhiger und es ging uns allen besser. Jetzt war Zeit um mit dem Verarbeiten zu beginnen.
Meine Hausärztin hat mich nochmal krank geschrieben. Sie wollte mir eine deutliche Verlängerung geben.
Die habe ich abgelehnt. Ich wollte wieder in den Dienst und sowas wie Alltag einkehren lassen.

Mittwoch bin ich dann zum Arbeitgeber und mir meinen Dienstplan ab morgen abholen.
Anstelle eines Dienstplanes erhielt ich die Kündigung!
Meine Fehlzeiten nach meiner Herzgeschichte und Uwes Tod waren für ein Wirtschaftsunternehmen zu lange...
Ich bin da raus und wußte nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Ich war sauer, verletzt.
Keine Frage, meine Fehlzeit ist nicht weg zu diskutieren.
Die Gründe hierfür leider auch nicht.
Morgen geht es zum Arbeitsamt.
Danach gebe ich eine Bewerbung ab. Telefonisch hatte ich mich schon beworben und das Gespräch verlief sehr positiv.
Wenn es jetzt also nur noch aufwärts geht - abwärts geht ja achon nimmer - dann beginnt am 15. Mai ein neuer beruflicher Lebensabschnitt.

Durch die Kündigung wurde eine weitere getroffene Entscheidung bestätigt: Ein Umzug steht an.
Johannes und ich ziehen in unser gemeinsames Haus.
Da gibt es zwar ein bißchen was zu tun, aber nix, was nicht zu bewältigen wäre.
Ich hab dann wieder einen kleinen Garten, unseren Familienhund und Platz für Hobbies.

Inne halten 22.04.2019, 17.18 | (0/0) Kommentare | PL

Es geht weiter hier

Die Pause war teilweise geplant.
Zwischendrin hab ich dann meinen Internetanbieter gewechselt und war zwangsweise offline.
Über Fasching hatte ich Urlaub und wollte hier wieder voll einsteigen...
Nun, es kam anders.
Und so hat es bis heute gedauert.
Ich war zwischendurch im Krankenhaus, weil ich an Weiberfasching einen kleinen Herzinfarkt hatte.
Jetzt bin ich daheim und sitze die Zeit bis zum Herzkatheter und PTCA ab.

Ist eine doofe Situation. Fühlt sich komisch an, macht Angst.
Sobald ich wieder AP Beschwerden bekomme, muss ich gleich in die Klinik.
Ist ideal für jemanden der Panikattacken hat...
Die sind fast schon wieder alltäglich. Ebenso wie Schlafstörungen...
Alles nicht gerade blutdrucksenkend. Kopfkino inklusive.

Inne halten 11.03.2019, 20.07 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Und dann war da noch der Alkoholiker...

... der am Freitag von der Hausärztin notfallmäßig ins Krankenhaus eingewiesen wurde.
Grund ein zu niedriger Blutdruck.
Der kam zustande, weil der Durst mal wieder mit Wodka gestillt wurde und darüber die Medikamenteneinnahme vergessen wurde, bzw. in Buffetform zu sich genommen wurde.
5 Tage ohne. Auch ohne Essen und ausreichend Trinken von nichtalkoholischen Getränken hauen den stärksten Kreislauf um...
Das bescherte mir zwar einen verfrühten Feierabend und Start ins Wochenende. Das war es dann aber schon an Positivem.
Im Krankenhaus konnte ich zunächst eine Kollegin unter vier Augen sprechen und ihr die Situation schildern. Die schickte mir dann einen Arzt dazu.
Und dem sagte ich dann klar und deutlich, daß ich eine Aufnahme für Blödsinn halte, weil sobald es ihm besser ginge er eh wieder auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen würde. Und das es höchstwahrscheinlich dann auch nicht mehr lange dauern wird, bis er wieder nachtankt.
Um es kurz zu machen: Ich hab ihn dann nach Hause gefahren. Das rechtfertigt keinen Krankenhausaufenthalt.
Ins Krankenhaus geht man um sich helfen zu lassen, um zu gesunden. Das sehe ich hier leider nicht.
Das Jahr war bislang von solchen Abstürzen geprägt und ich hab da keine Lust mehr drauf.
Unterstützung für eine wirkliche Therapie jederzeit, aber für diese "Späßchen" bin ich nicht mehr zu haben.
Ich hab diese häuslichen Versuche sowas von über. Eine Woche Entzug mit körperlichen Erscheinungen wie Zittern, Übelkeit und Erbrechen. Halluzinationen inklusive.
Gejaul und Gejammer.
Und dann, wenn das alles nachlässt: Prost.

Inne halten 11.11.2018, 20.32 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Das leidige Thema Alkohol...

Es ist wohl eine Neverending Story.
Immer wieder kommt es zu Rückfällen. Mal *nur* für einen Tag. mal für mehrere Tage.
Aber man(n) bleibt weiterhin therapieresistent...

Für mich habe ich damit nun hoffentlich einen gesunden Umgang gefunden.
Dennoch belastet mich das Ganze, ob ich will oder nicht.
Zum Glück stimmt das sonstige Umfeld: Die Arbeit macht mir richtig Spaß, ich gehe wieder zum Sport und habe die Ernährung weitgehend umgestellt.
Nicht ganz folgenlos: 12,5 Kilo minus zeigt die Waage an!
Die Kleidung sitzt nicht mehr ganz so spack, bzw passt wieder.
Ich gehe meinen Hobbies wieder mit Lust und Freude nach.
Am nächsten Wochenende will ich mal wieder zur Münzenburg oder in den Hessenpark und dort ein paar Bilder machen.
Dazu wünsche ich mir frühlingshaftes Wetter mit herrlich blauem Himmel.

So, nun geht es beim Kölner Tatort an meinem Strickzeug weiter und morgen früh beginnt die neue Arbeitswoche.
Euch allen eine gute Zeit!

Übrigens habe ich vorgestern eine Einladung zur Teilnahme an einem Mittelaltermarkt erhalten. Würde mich schon mal wieder reizen. Allerdings ist mein Auto für
Lagerkramtetris völlig ungeeignet...

Inne halten 18.03.2018, 20.23 | (0/0) Kommentare | PL

Alkohol....

Es kommt immer anders, als man denkt.
Dienstag habe ich meine neue Arbeit begonnen und Freitag klingelte auf der Arbeit das Telefon...
Dran war ein Krankenhaus, mein Nochmann war dort eingeliefert worden und die Tiere waren somit nicht versorgt.
Ich hab dann am Samstag die Tiere versorgt, eine Krankenhaustasche gepackt und bin ziemlich sauer in das Krankenhaus gefahren.
Ich hab zwar am Sonntag frei gehabt, aber seit Montag wieder Frühdienst. Zum Versorgen der Tiere ganz doof.
Meine ganze Wut packte ich zusammen und sagte meinem Nochmann meine Meinung: Deutsch, deutlich, direkt.
Ich bot ihm u.a. an die Tiere ins Tierheim zu bringen, dann könne er sich totsaufen.
Er wollte in dem Krankenhaus einen weiteren Entzug machen, hat sich nach meinem Besuch entlassen um sich selbst
um Hund und Katze zu kümmern.
Jetzt versucht er zu Hause trocken zu werden, mit Unterstützung der Hausärztin.
Schauen wir mal. Heute ist erst Tag 3.
Mir selbst tat es unheimlich gut, meine Wut mal an den Mann zu bringen.

In den Kommentaren zu meinem letzten Beitrag bin ich gefragt worden, warum ich mich nicht scheiden lasse.
Nun, darauf gibt es eine einfache Antwort: Es würde sich dadurch nichts ändern.
Ich bliebe Bezugsperson, da sonst keiner da ist. Und meine Kinder möchte ich damit nicht belasten. Die haben genug erlebt in der langen
Säuferkarriere.

Jetzt aber noch etwas Positives:
Meine neue Arbeit ist super!
Tolle Kollegen, tolle Einarbeitung, pflegeleichte Patienten - im Vergleich zur psychiatrischen Altenpflege.
Ich bekomme langsam eine Routine und verlaufe mich nicht mehr im Haus...

Inne halten 09.01.2018, 18.45 | (0/0) Kommentare | PL

Saufdruck

Das war nix.
Eine Woche Klinik, eine Woche Entgiftung - umsonst.
Samstag holte ich meinen Nochmann aus der Klinik, fuhr mit ihm zum Einkaufen und lud ihn für Sonntag zum Essen ein.
Am Neujahrstag hab ich nichts von ihm gehört und fuhr ziemlich beunruhigt zu ihm.
Er war betrunken. Eine Flasche Wodka war leer und eine zweite fast...
Ich war wütend und enttäuscht, total sauer und hilflos.
Gestern war er nicht zu erreichen, heute Nachmittag ging er dann als Telefon.
Er trinkt weiter. Will er zwar nicht, aber ohne kann er nicht.
Nun, ich hatte mir das anders vorgestellt und auch anders erhofft.
Ich werde mich wohl wieder zurückziehen. Mir tut die ständige Konfrontation mit Alkohol nicht gut.
Mir geht es grade mal richtig gut.
Meine Depressionen sind nahezu weg, okay noch mit Medikation. Aber die hoffe ich bald reduzieren zu können.
Ich kann, seit ich von meinem Arbeitsplatzwechsel wusste deutlich besser schlafen, habe weniger Alpträume, fühle mich deutlich fitter, habe wieder Lust und Freude an meinen Hobbies und am Leben. Das will ich mir erhalten und dazu gehört auch, dass ich acht auf mich habe.
Ich werde mir da wohl ein Beispiel an meinen Kindern nehmen. Zwei von Drei haben sich weitestgehend von ihrem Vater zurück gezogen.

Inne halten 03.01.2018, 20.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

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