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Tag: Psychosomatik

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Weisst du eigentlich, dass du viel geleistet hast und das nun Fruechte traegt??? ...weiterlesen

Inne halten 16.06.2015, 23.34 | (0/0) Kommentare | PL

Therapieverlauf - Therapieende

Die Therapie schritt voran, erste Erfolge stellten sich ein.
Natürlich ging es auch mal wieder ein Stück zurück oder es holperte ein wenig, aber es ging voran.
Aus 8 Wochen wurden 10 Wochen.
Und dann bekam ich zur Aufgabe übers Wochenende daheim, mir Gedanken zu machen, was ich bräuchte um *gute Weihnachten* zu haben. Die Entlassung stand an.
Montags sollte ich meine Wünsche äußern. Es war bereits Mitte Dezember...
Am Wochenende war mir schnell klar, was ich zu Weihnachten möchte.
Baum - Dekoration . saubere Fenster - Plätzchen - besinnliche Momente in der Adventszeit.
Was mir dazu fehlen würde? Zeit!
Ich beschloss an jenem Montag die Entlassung anzustreben und nicht bis zum 19. Dezember zu warten. Das hätte mir wahrscheinlich sehr viel Stress bereitet.
Das war das, was ich wollte, was mir gut tat.

Leider sahen die in Gießen das etwas anders und werteten meinen Wunsch, den ich in die Tat umsetzte als Therapieabbruch.
Das tat mir zwar leid, aber für mich war das die richtige Entscheidung, auch heute noch.

Laut Klinik hätte ich noch eine Woche bleiben sollen, dann vier Wochen zu Hause verbringen - weiter - krankgeschrieben um dann nochmal für vier bis sechs Wochen stationär zu gehen.
Ich wollte langsam mal wieder arbeiten gehen. Am 2. Januar trat ich meinen Dienst an. Frühdienst. Keine Wiedereingliederung, gleich 100%.
Das wäre das einzige, was ich anders machen würde. Heute.

Ganz viele Impulse habe ich in Gießen bekommen. Da wurde sehr viel in Bewegung gebracht.
Ich profitiere tagtäglich davon...
Übrigens, der blaue Pott ist selbstgemacht. Mein Erstlingswerk im Töpfern. Und das Schaf baumelt am Spinnrad...

Inne halten 15.06.2015, 23.01 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

2. Oktober 2012 - Therapiebeginn

Das war ein heftiger Tag. Um 10 Uhr sollten wir dasein. Haben das Gepäck abstellen dürfen und sollten dann zur Anmeldung gehen.
Dort war dann die erste Hürde zu nehmen.
Zuzahlung im Krankenhaus. 28 Tage mal 10 Euro. Wie ich mir das vorstellen würde. Schließlich bekäme ich nur Krankengeld...
Ich war geschockt. Sicher, große Sprünge waren nicht drin, aber die Therapie erschien mir so wichtig. Da hätte man sich strecken können.
Ich hab mich schon öfters gestreckt, als er in Kur war wegen Depressionen und mit Rentenantrag zurückkam.
Er wollte nicht, da könnten wir gleich nach Hause fahren...
Es gab dann ein Gespräch und man einigte sich auf zwei Wochen Probezeit in der Therapie.
Allerdings musste ich selbst für die Zuzahlung aufkommen, die konnte laut ihm nicht durch das reguläre Haushaltseinkommen abgedeckt werden.
Ich habe mir das Geld geliehen und dann häppchenweise zurückgezahlt.
Das sind so Sachen, die vergisst man nicht.
Er fuhr dann ziemlich grußlos nach Hause, war es doch sein Geburtstag, den er Dank mir am Vormittag zumindest mal anders als geplant verleben musste.

Manchmal beschleicht mich das Gefühl, er wollte auf diese Weise die Therapie verhindern, vielleicht ahnend, was geschehen könnte...
Ich hab mich damals so sehr geschämt.
Die zwei gesprächsführenden Psychologinnen haben sich dann weiter unterhalten. Vielleicht dachten sie ich sei außer Hörweite, aber die eine sagte zu der, die meine Therapeutin werden sollte: So ein kalter abweisender Mensch habe ich lange nicht gesehen. Die abwehrende geradezu feindselige Haltung der eigenen Frau gegenüber...
Im Nachhinein gesehen, hatten sie Recht.

Da am nächsten Tag Feiertag war, waren die meisten Mitpatienten zur Belastungsprobe daheim. Ich musste dableiben, aus unserer Gruppe der Traumagruppe als Einzigste.
Es war so langweilig. So still.
Das war ein stückweit so geplant. Die ersten Tage sollten dem *Ankommen* dienen.
Das hatte ich bitter nötig, hielt ich mich doch selbst für den Simulant auf der Station. Wenn die Krankenkasse das mitbekommen würde, wäre das eh vorüber...

Inne halten 09.06.2015, 22.18 | (0/0) Kommentare | PL

Stationärer Aufenthalt

Heute, eigentlich mehr an diesem Wochenende wollte ich von meiner stationären Therapie schreiben.
Allerdings habe ich heute einen laaaaangen Dienst hinter mir, von 6 Uhr bis 19.15 Uhr.
Und morgen dann nochmal einen von 6 Uhr bis 14 Uhr.
Heute Abend fehlt mir einfach die Konzentration. Die Luft ist draußen.
Ich schau mal wie es morgen ist.

Bis dahin wünsche ich uns allen einen schönen Sonntag!
Wenn ihr frei habt, genießt ihn. Tut euch was Gutes.
Und wenn ich arbeiten müsst: Ruhigen Dienst!

Inne halten 06.06.2015, 21.16 | (0/0) Kommentare | PL

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