Alltagsgezwitscher

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Familienalltag

Die Arbeit tut mir richtig gut

Es geht mir gut.
Doch. Das kann ich so sagen und meine es ehrlich.
Den Umständen entsprechend geht es mir gut.
Ich kämpfe.
Gegen meine Depressionen, die sich zwar klein halten lassen, aber sich nicht besiegen lassen wollen.
Manchmal fällt mir gerade das alltägliche sooooo schwer.
Was für viele belanglos erscheinen mag und mir in gesunden Zeiten wohl auch so erscheint, bringt mich gerade ins Schleudern.
Trotzdem geht es mir gut.
Ich merke, was falsch oder ungesund läuft, stelle mich darauf ein und schaffe es auch mich zu distanzieren....
Klingt komisch, ist aber so.
Manchmal, wenn ich müde bin, down - einfach unzufrieden mit mir, dann öffnet sich ein Abgrund.
Mittlerweile schaffe ich es auch da, diesen zu erkennen.
Beispiel gefällig?

Ich habe mich die Tage dabei ertappt, daß ich mir unterschwellig die Schuld an Uwes Tod gegeben habe und daß es sich wohl als Folge davon falsch anfühlte hier in unserem gemeinsamen Haus zu wohnen. ....
Oder ich grübelte ernsthaft darüber, ob mir die Witwenrente zusteht, so richtig ernsthaft...
Der Gedanke, nicht alles mir mögliche getan zu haben, fraß mich stückweise auf.
Hätte - Wäre -Wenn...
Meine Therapeutin und die Gespräche mit ihr helfen mir dabei, das alles zu ordnen und in eine gesunde Richtung zu lenken.

Im Grunde genommen weiß ich, daß ich alles mir mögliche getan habe um Uwe zu helfen.
Er hat alle Unterstützung erhalten, die mir möglich war ohne dabei selbst Schaden zu nehmen.
Das ist wohl der wichtigste Punkt: Ohne dabei selbst schaden zu nehmen.

Ich bin damals hier ausgezogen um nicht mit unter zu gehen.
Die Distanz war lebensnotwendig und hat mir die Hilfsangebote erst ermöglicht.
Wäre ich hier wohnen geblieben, hätte ich mich über alllen Problemen vergessen.
Er musste Schritte tun.
Und die tat er nicht, warum auch immer.
Das liegt /lag außerhalb meiner Verantwortung.

Was die Witwenrente betrifft: Wir waren seit 1988 verheiratet, eine Scheidung war nie Thema zwischen uns.
Ich war immer für ihn da. Hab getan, was ich konnte.
Wahrscheinlich hätte ich auch nach einer Scheidung mein Verhalten nicht geändert.
Und deshalb steht mir diese Witwenrente zu.

Und das Haus?
Wir haben es gemeinsam gekauft, lange gemeinsam bewohnt.
Es war die gemeinsame Altersversorgung.
Warum sollte ich das alles aufgeben, wegwerfen.
Ich mekr gerade, die Überschrift passt nicht zum Geschriebenen.
Egal, bleibt so.
Manchmal schweifen die Gedanken ab....

Inne halten 09.09.2019, 22.48 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Bisschen ruhig hier...

...aber ganz unfreiwillig:
Die erste Erkältung dieses Herbstes war etwas hartnäckiger.
Vielleicht auch, weil ich mich nicht geschont habe, sondern schniefend, hustend und fiebernd zum Dienst bin.
Macht man nicht, ich weiß. Ich hab mich ja selbst in einem der letzten Beiträge darüber aufgeregt.
Aber, mit befristetem Arbeitsvertrag in der Hand ist man da trotz Pflegenotstand vorsichtig.
Ich war also die letzten 2 Wochen zum Dienst und danach mehr oder weniger zu schlapp um noch irgendwas zu machen.
Selbst der Haushalt wurde nur auf Sparflamme erledigt.
Gestern hatte ich frei und hab vieles aufgeholt.
Mein Schal fürs Leben 2018 ist fertig.
Meine Fenster bieten wieder Durchblick. Die Vorhänge sind wieder weiß. Die Wäschekörbe sind leer und:
Die Weihnachtsdeko wurde hervorgekramt!
Eigentlich mach ich das ja nicht vorm Totensonntag.
Da es hier aber heute so trüb und neblig und kalt war, habe ich ein bißchen Balsam für meine Seele gebraucht.
Hier brennen nun Kerzen und Lichterketten leuchten. Es duftet nach Tee und ich habe einen Pulli angefangen zu stricken, den ich schon seit Jahren auf meiner Wunschliste habe.
Den heutigen Vormittag habe ich - nach einem Frühstück im Bett - erst mal mit dem Kindle verbracht. Ich hab Kindle Unlimited und finde es wunderbar...
Ich hab noch frei bis einschließlich Dienstag und werde es mir gut gehen lassen.
Ich werde mich in Gelassenheit üben und auf mich achten.

Inne halten 24.11.2018, 19.38 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Freies Wochenende

Das freie Wochenende ist vorüber.
Eine Woche Spätdienst liegt vor mir.
Nicht alles was ich geplant hatte, konnte ich umsetzen, aber: Ich bin zufrieden.
Mein Strickprojekt ist gewachsen.
Ich habe viel gelesen und konnte prima abschalten.
Telefonate mit ganz lieben Menschen, die trotz Entfernung die Bezeichnung "Freunde" mehr als verdienen,
rundeten das Wochenende auf harmonische Weise ab.

Bleibt nur die Hessenwahl.
Das Ergebnis hat mich nicht überrascht.
Allerdings finde ich es einfach nur widerlich, daß im Jahr 2018 in allen Länderparlamenten Nazis vertreten sind.

Inne halten 28.10.2018, 23.50 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Vierteljahr weiter...

... und der letzte Eintrag könnte genauso auch heute gebloggt werden.
Alkohol und kein Ende.
Mittlerweile gab es einen Herzschrittmacher, immer mal wieder Versuche den Alkohol wegzulassen und wenn sich so langsam eine Routine einstellte, ging es von vorne los.
Tage im Vollsuff und Tage mit heftigen Entzugserscheinungen wechselten sich ab.
Ich hab mich zwar weiter zurück gezogen, aber ganz loslassen, fallen lassen schaffe ich einfach nicht.
Ich bin nur froh, daß der Herzbewohner weiterhin an meiner Seite ist und mir unerschütterlich bei diesen Turbulenzen einen Ruhepol gibt.
Die gemeinsam verbrachte Zeit füllt mir immer die Akkus auf und zeigt einen ganz neuen Alltag.
Wir waren gemeinsam zu den Kölner Lichtern und haben uns im Hyatt verwöhnen lassen.
Das war wie Urlaub, eine so ganz andere Welt. Mit Balsam für die Seele.

Was war noch im letzten Vierteljahr?
Meine Bandscheibe hat sich mal kurzfristig gemeldet, heftig. Aber mit Physio gut zu händeln.
Ich hab meine Lust zum Lesen wieder gefunden. Und ganz viele Sockenpaare gestrickt. Der Winter darf kommen.
Überhaupt sind meine Hobbies wieder mehr gepflegt worden.
Ich gehe regelmäßig in die Sauna, bin mit der Kamera häufiger unterwegs. Die Nadeln klappern wieder und auch das Spinnrad darf schnurren.
Bewußter leben nennt man das wohl.
Nur vom Rauchen bin ich noch nicht wieder weg...
Ach ja, ich habe Pflegekatzen aufgenommen. Vier Geschwister, die bei mir sind, bis sie ihre Dosenöffner gefunden haben.
Eine muntere Bande ist das, bringt Abwechslung und Freude.
Beruflich ist auch alles im Grünen Bereich! Ich bereue nicht den Wechsel in die Rehaklinik. Die Arbeit macht sehr viel Spaß und bringt Freude.
Es ist eben immer noch mein Traumberuf.

So, jetzt ist hier ein Anfang gemacht und ich hege die Hoffnung diesem Eintag ganz viele regelmäßige weitere folgen zu lassen.

Inne halten 12.10.2018, 22.39 | (0/0) Kommentare | PL

Umzugsstress in Köln

Das große Tochterkind hat nach gut 3 Jahren die Kündigung wegen Eigenbedarfs erhalten.
Und das in Köln...
Sie hat relativ schnell eine neue Wohnung gefunden, deutlich größer und viel schöner - und für fast das gleiche Geld.
Der neue Vermieter ist ein ganz Netter.
Und so kann man dem A....vermieter der alten Wohnung fast dankbar sein.
Jetzt hat sie jedenfalls Platz, wenn Mama mal übers Wochenende kommt und einen Schlafplatz braucht.

Inne halten 24.05.2018, 22.04 | (0/0) Kommentare | PL

Aufkeimende Hoffnung?

Seit dem letzten Beitrag sind ein paar wenige Wochen vergangen.
Das Gespräch auf dem Krankenhausflur scheint gewirkt zu haben.
Seither lässt mein Nochmann den Alkohol im Laden stehen.
Und was das Wichtigste dabei ist, es scheint im nicht sonderlich schwer zu fallen.
Vielleicht...

Mir selbst geht es richtig gut. Der neue Arbeitsplatz ist wunderbar. Ich habe mich eingelebt.
Ich kann nachts weiterhin gut schlafen und von der Stimmung her ist alles gut.
Depressive Phasen sind seit Wochen nicht mehr aufgetreten und ich hoffe, daß dies so bleibt.
Vielleicht kann ich nach Rücksprache mit meiner Therapeutin sogar die Medis reduzieren.
Das wäre dann ein weiterer Meilenstein.

Inne halten 04.02.2018, 16.03 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Weihnachtsbaum 2017

Gestern war es soweit.
Das Abenteuer Weihnachtsbaumkauf konnte beginnen.
Strassenhändler habe ich keine gefunden. Der Händler vergangener Jahre hat die Preise derartig angezogen, den wollte und konnte
ich mir einfach nicht leisten.
Also ging es in den Baumarkt um die Ecke.
Auf meinem Wunschzettel stand:
- Nordmanntanne
- 1,80 - 2,20m groß
- schön gewachsen, Stichwort A-Linie
- nicht mehr als 50 Euro

Die Auswahl im Baumarkt war in dieser Wunschgröße nicht sehr groß.
Trotzdem sind wir fündig geworden. In einer Ecke stand der Baum ein bißchen versteckt, aber der Lieblingsmann hat ihn entdeckt.
Er holte ihn nach vorne, stellte ihn aufrecht hin und drehte ihn damit ich alle Seiten sehen und beurteilen kann.
Die Entscheidung war gefallen. Das war/ist unser Weihnachtsbaum 2017.
Jetzt steht er hinter mir, verströmt einen wunderbaren Duft und wartet aufs Schmücken.
Das machen wir gemeinsam, wenn Annie hier zum Weihnachtsurlaub eingetroffen ist.

So, nun geht es hier mit dem Abendprogramm weiter: Im TV Sleepers und danach GoT und auf der Couch geht es am Strickmantel weiter.

Inne halten 16.12.2017, 20.28 | (0/0) Kommentare | PL

Veränderungen

Ich habe gerade mal quer gelesen.
Seit dem letzten Beitrag sind eine Wochen ja Monate ins Land gegangen.
Zuletzt hatte ich einen möglichen Wohnortwechsel in meinen Gedanken. Diesen wird es nicht geben.
Dort liegt meine Vergangenheit, aber nicht meine Zukunft. In langen Gesprächen jenseits des Immobilienmaklers ist diese Entscheidung gefallen.

Seit 18. Oktober habe ich eine Kniegelenksprothese. Nach einer weiteren Op am Tag drauf wegen einer Nachblutung und 2 Bandscheibenvorfällen die
ebenfalls im Krankenhaus auftraten ging es dann aber stetig aufwärts.
Nach einer Woche konnte ich das Krankenhaus verlassen und wenige Tage später meine stationäre Rehabilitation beginnen.
Mein Gangbild wurde täglich besser, ebenso die Beugung und Streckung des neuen Gelenkes.
Die 3 Wochen waren ausgefüllt mit Anwendungen der verschiedensten Art.
Dennoch blieb dazwischen Zeit für mancherlei Gespräch. Eins war ganz besonders und zukunftsweisend.
Ich kürze mal ab:
Am 2. Januar fange ich in meiner Rehaklinik als Gesundheits- und Krankenpflegerin an!

Nach knapp 11 Jahren habe ich meine Stelle im Wohn- und Pflegezentrum gekündigt. Ohne jegliche Wehmut. Im Gegenteil:
Ich fühle mich regelrecht befreit und freue mich auf meinen neuen Aufgabenbereich und die Rückkehr in eine Klinik.

Bis zum Arbeitsbeginn bin ich noch krank geschrieben.
Eigentlich ist der 1.1. noch ein bißchen zu früh für den Wiedereintritt ins Berufsleben.
Da der neue Arbeitgeber um mein Knie weiß, ist das aber kein Problem.
Darauf wird Rücksicht genommen.
Eine ganz neue Erfahrung...

Bis dahin genieße ich die Adventszeit und vertreibe mir die Zeit mit Krankengymnastik, Sportstudio und meinen Handarbeiten.

Nun noch ein herzliches Dankeschön für die Zwischenrufe in der vergangenen Zeit. Ich hab sie vernommen, konnte aber nicht aus dem Alltag zwitschern, weil ich warten wollte bis mein Dienstvertrag unterschrieben war.

Inne halten 09.12.2017, 20.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Grrrr

Gerade habe ich einen ellenlangen Beitrag geschrieben
und beim Abspeichern anscheinend ins Nirvana geschossen.
Ich werde jetzt erstmal Essen für Johannes und mich zubereiten
und dann nochmal von vorne tippseln. ...weiterlesen

Inne halten 09.12.2017, 17.23 | (0/0) Kommentare | PL

Für mich ein Meilenstein....

und irgendwie auch ein Teil der Ernte 2017.
Waschstrasse... Ich in eine Waschstrasse??? Im Leben nicht!!!
... weil ich es nicht kann. Das gibt Beulen, genauso wie Parkhaus...

Nein. Quatsch, gibt es nicht. Ich kann sowohl das eine, als auch das andere. Man kann mich nicht mehr kleinreden.
Zumindest VERSUCHE ich es, auch mehrfach. Und wenn es tatsächlich Beulen geben sollte: Das Auto ist versichert!

Inne halten 15.02.2017, 23.25 | (0/0) Kommentare | PL

2019
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