Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Streicheleinheiten für die Seele

Oasen 2018

Gerade wenn ich mir den letzten Beitrag nochmal durchlese,
merke ich wie wichtig so Oasen für mich sind,
in denen ich auftanken kann, mich selbst finden,
liebevoll mit mir umgehen und dem Alltag zeitweise entfliehen kann.
Zum Glück kann ich das relativ schnell.
Die erste Auszeit steht bereits am letzten Aprilwochenende an:
Zwei Kriminächte im Schlosshotel.
Schlafen in historischen Gemäuern mit liebevoller passender Ausstattung und einer tollen Bettlektüre.
Perfekt wird das Ganze durch die Begleitung!

Die nächste Auszeit wird nicht ganz so ruhig: Kölner Lichter 2018 mit Übernachtung im Hyatt.
Seelenbalsam und Rheinische Lebensfreude.

Anfang Oktober gibt es dann ein Kuschelwochenende in einer der schönsten Gegenden Hessens, der Rhön.
Und ja, das heißt wirklich so.

Dazwischen bleibt noch genügend Zeit für Kurztrips in die Pfalz und zu Freunden.

Ein großer Urlaub wird es 2018 wohl nicht geben, dafür wird es wohl 2019 wohl wieder nach Paris gehen,
vielleicht für ein zwei Tage mehr als beim letzten Mal...
Schauen wir mal.

Inne halten 15.04.2018, 21.05 | (0/0) Kommentare | PL

Wochenende...

Mein Wochenende begann schon am Donnerstag.
Ich hatte einen Friseurtermin. Farbe musste her. Ein nahezu weißer Ansatz zeigte sich. Das bin (noch)  nicht ich.
Geschnitten wurde diesmal nicht viel, nur die Spitzen. Seit neuestem kringeln sich da Locken.
Nein, keine Dauerwelle. Irgendwie kommen da ab einer gewissen Länge Naturlocken. Diese werden nun gehegt und gepflegt und geknetet.

Freitag hatte ich nochmal Frühdienst und zum Feierabend wartete bereits der Mann mit dem Bärchenpflaster auf mich...
Wunderschöne Stunden. Mit Lachen, Albern, Necken und Quatschen. Und mit einer Weinprobe...
Halleluja, auch klitzekleine Proben haben Wirkung.
Das lag allerdings mehr an der Mischung, denn am Wein.
Das sind so leckere Weine, rein zum Genießen.

Fürs erste haben die Männer (Hubertus und Johannes) auch mein Spinnrad heile gemacht: Maya hatte den Antriebsriemen vom Rose durchgebissen. Die Wollfabrik lieferte quasi über Nacht zwei neue. (Gleich zwei, falls Maya nochmal meint mich ärgern zu müssen)
Allerdings greifen jetzt die Schrauben nicht mehr, die das Schwungrad mit den Pedalen verbinden. Weitere Reparaturen warten nun auf Hubertus: Johannes traut sich nicht so 
richtig an das MEIN Spinnrad und ich selbst hab da auch Hemmungen...
Zum Glück sind Spinnräder Herdentiere und auch bei mir tummeln sich noch ein paar.
Ich hab das Joy hervorgeholt und dazu Maulbeermerino in Schwarz.
Außerdem war ich nochmal im Solarium. Das sind wirklich Streicheleinheiten für die Seele.
Natürlich nehme ich immer noch meine beiden Antidepressiva, und auch noch in fast unveränderter Dosierung. Lediglich die Abenddosis habe ich halbiert. Das Medi sollte gegen meine Schlafstörungen helfen. Die sind mittlerweile deutlich besser geworden.
Nicht zuletzt, weil ich mir Freiräume nehme, nur für mich: Mal ein Eiskaffee in der Sonne, ein kleiner Spaziergang mit der Kamera, ein Bad mit Kerzen, Schaum, Sekt oder Wein...
Eine Stunde am Spinnrad... Eine Auszeit zum Lesen...
Es gibt soviele Möglichkeiten sich selbst etwas Gutes zu tun. Nicht jedem tut alles gleich gut. Das findet man mit der Zeit heraus. Und es ist auch nicht nötig dafür Stunden einzuplanen. Ein Eiskaffee in der Sonne dauert nicht lange. Die LieblingsCD nimmt meist weniger als eine Stunde in Anspruch...
Probiert mal was aus und schreibt mir gerne eure Erfahrungen.
Was hilft euch beim runterkommen? Womit zentriert ihr euch?

Inne halten 10.07.2016, 18.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Überraschung

Das war heute Morgen wirklich eine gelungene Überraschung!
Um 9 Uhr klingelt es an der Türe und davor stand Hubertus mit einer Tüte Brötchen und Croissants zum Frühstück.
Ich war so hin und weg, total überrascht und hab sicherlich sehr ungläubig geguckt.
Damit hätte ich niemals nicht gerechnet.
Wir haben dann zusammen gefrühstückt und uns unterhalten, geschmust und dann sind wir beide zur Arbeit aufgebrochen.
Das war ein wunderbarer Beginn einer hoffentlich ebensolchen Woche.

Überhaupt läuft es in meinem persönlichen Umfeld zur Zeit richtig rund.
Mit Uwe ist der Umgang zur Zeit ganz entspannt. Keine Spitzen, keine Streitereien.
Man merkt halt schon, daß er ein paar Wochen trocken ist.
Gestern Nachmittag war er zum Tee hier.

Fehlt nur noch Johannes. Der hat so gar keine Idee was seine Zukunft angeht.

Inne halten 30.05.2016, 21.47 | (0/0) Kommentare | PL

Geburtstag

Ich hatte am Mittwoch Geburtstag. Den 49.
Im Vorfeld kamen natürlich Erinnerungen an den 48. im letzten Jahr.
Damals feierten wir zu zweit im Klosterwald in Arnsburg. Ich wollte den Abend gerade bei einem weiteren Glas Sekt in Ruhe ausklingen lassen, als ein Anruf von Franzi kam. Ich krieg heute noch Gänsehaut... In der Folge gab es eine Einweisung nach § 10...

So sollte der 49. nicht werden.
Um 9 Uhr hatte ich einen Friseurtermin, um 13 Uhr kam Hubertus und wir fuhren in die Eisdiele nach Grünberg. Später am Nachmittag schauten wir uns Schloss Romrod an. Darin befindet sich auch ein Hotel. Wir wollten uns allerdings nur ein bißchen die Füße vertreten.
Das Abendessen gab es dann in der Eule. Ein wunderbares sehr empfehlenswertes Steakhaus.
Den weiteren Verlauf des Abends und der Nacht werde ich hier nicht näher beschreiben. *lach* Verliebte und Liebende unter den Lesern werden mit ihrer Phantasie sicher nahe an die Realität heranreichen.
Ich hatte einen wunderschönen Geburtstag und war/bin überglücklich und dankbar, daß ich jenen mit dem Mann, den ich von ganzen Herzen liebe, verbringen durfte.

Inne halten 22.04.2016, 21.36 | (0/0) Kommentare | PL

Mir etwas Gutes tun



Ich habe mir gestern etwas Gutes getan. Hautärzte werden den Kopf schütteln und den Zeigefinger heben.
Mir tat es gut: Ich bin gestern zum ersten Mal seit vielen Jahren in einem Sonnenstudio gewesen.
Das werde ich jetzt öfters tun. Nicht um mich braun brutzeln zu lassen, sondern einfach nur zum Seele baumeln lassen. Licht gegen Grauschleier auf der Seele...

Danach habe ich noch ein bißchen Kleinkram in die Wohnung gebracht. Es wird überschaubarer.
Die Möbel könnten kommen. Ist ja auch bald soweit.
Nachdem ich die ursprünglich gekauften Möbel auf Grund Qualitätsmängel storniert habe, musste das schwedische Möbelhaus herhalten.
Meine Küche soll innerhalb einer Woche geliefert werden.
Nur mein Schlafzimmer braucht noch länger. Das steht noch auf 6 Wochen...
Die rote Ledercouch kommt in 5 Wochen. Im zweiten Anlauf: Die eigentlich gekaufte ging laut Spedition nicht durch das Treppenhaus...
Jetzt kommt eine andere: Ebenfalls rot, ebenfalls Leder, mit Otomane und Bettfunktion.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

Jetzt stricke ich noch ein bißchen und schau mir den Tatort an. Dazu eine Kanne Tee. Ich hoffe, ich kann ein bißchen abschalten vom Kopfkino...

Inne halten 01.11.2015, 20.07 | (0/0) Kommentare | PL

Eingekleidet

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Inne halten 19.09.2015, 22.00 | (0/0) Kommentare | PL

Nur für mich

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Inne halten 09.08.2015, 23.50 | (0/0) Kommentare | PL

Sich etwas Gutes tun...

Sich selbst etwas Gutes tun.
Das war so ein Thema, an dem ich in Giessen länger arbeiten durfte, ja wirklich durfte.
Als man mir zum ersten Mal dort die Aufgabe stellte, mich vor jeder Entscheidung zu fragen: Tut mir das gut? Will ich das wirklich? war ich entsetzt.
Was heißt das? Tut mir das gut?
Die Entscheidung steht an und will getroffen werden, wen interessiert da, ob mir das gut tut?
MICH sollte das interessieren...
Quatsch... Unerhört, das ist ja fast schon egoistisch.
Will ich das wirklich?
Das Leben ist doch kein Wunschkonzert...
Ich war geplättet. Das waren ganz neue Töne...
Ob ich das sooo will, oder ob mein Mann doch Recht hatte, von wegen Psychofuzzies? Ich grübelte, ich kämpfte - gegen mich.
Ich seh schon, am Entlassungstag tanze ich meinen Namen...

Und es kam noch besser:

Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben!

Hey, hey, jetzt aber mal langsam.
Das ist doch wirklich egoistisch!
Das geht ja gar nicht.
Und dann kamen noch solche Sätze wie: Wenn Sie sich nicht mögen, von lieben mal gar nicht zu mögen, warum dann die Anderen?
Wenn Sie so mit sich umgehen, warum dann nicht auch die Anderen?
Wenn Sie sich schlecht behandeln, warum sollen die Anderen Sie gut behandeln.
Wenn Sie sich als wertlos erachten, warum....

Es dauerte Wochen bis ich begriff, das das gar nicht so egoistisch war...
Ich hab da lange lernen dürfen.
Und es war holprig.
Langsam fand ich einen Weg zu mir. Aufarbeiten der Vergangenheit. Ablegen von solchen Sätzen aus der Kindheit, die ich hören durfte: Das kannst Du nicht. Du bist zu dumm. Lass mal, Du machst es nur kaputt...
So dahergesagte Sätze, die sich einbrennen und verfolgen bis ins Erwachsenenalter.
Ich wollte in der Schule im Chor singen... Die Lehrerin, du kannst nicht singen. Im nächsten Schuljahr ein anderer Musiklehrer... Der wollte für den Chor neue Mitglieder. Ein Vorsingen stand an. Ich kam an die Reihe und blieb stumm. Zumindest sang ich nicht, weil ich kann das ja nicht, hat die Frau Soundso gesagt, und die ist Lehrerin...
Jahre später, höre ich den Satz immer noch... Immer dann, wenn es an das Gute-Nacht-Ritual ging: Ich habe niemals meine Kinder in den Schlaf gesungen... Keines der drei. Ich habe stattdessen gelesen.
Ich singe heute immer noch nicht vor, aber ich singe mit. Ich singe im Duett mit Gloria Gaynor *I am what I am*, mit Whitney Houston *Give me one Moment in Time*, mit Adele.... Und Leute, ich sing mit dem großen Pavarotti *Nessum Dorma* oder mit Freddie *Barcelona*
Und ich kann dabei die Tränen laufen lassen. Vor Freude.
Ich singe! Im Auto. Lautstärke... laut, gut laut.
Und hey: Wen interessiert es, ob ich es kann? Ich tue es.

Jetzt bin ich ganz schön abgeschweift, aber ich finde es so wichtig, sich bewusst zu sein, was solche gedankenlos dahergesagten Sätze in Kinderseelen anrichten können.

Heute war so ein Tag: Heute habe ich mir etwas Gutes getan: Ich war beim Friseur, Schnitt ist geblieben, Farbe ein bißchen anders. Die Augenbrauen sind wieder in Form.
Und hey, ich gefalle mir. Ich mag mich. Mit meinen Speckrollen, meinen Falten, die sich so langsam festsetzen. Da es aber immer noch mehr Lachfältchen sind als andere ist es okay.
Das war auch nicht immer so.
Das erzähle ich aber ein andermal.
Ist eine längere Geschichte. Hat ihren Ursprung in Australien, führte mich an die Lahn und war schließlich ein Ausrufezeichen auf einem langen holprigen Weg.

Ich wünsche euch eine Gute Nacht.
Und einen guten Start ins Wochenende.
Tut euch was Gutes.
Schenkt eurer Seele ein paar Streicheleinheiten.

Inne halten 11.06.2015, 22.22 | (0/0) Kommentare | PL