Alltagsgezwitscher

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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Überstunden

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.

... Der Dienst ist kein Bärenfell!

Aus meinem Lieblingswestern zitiert. 40 Wagen westwärts.
Letzte Woche hätte ich Urlaub gehabt. Hätte...
Tatsächlich habe ich drei Tage davon gearbeitet, hatte das Wochenende frei.
Und eigentlich wollte ich den Urlaub am Montag auch noch unterbrechen.
Das ging dann nicht mehr: Meine Arthrose im Knie blüht! Verursacht durch zu viele Treppen...
Jetzt schluck ich Cortison, kühle und halte Ruhe soweit das geht.
Was vorher ein Schmerz bei Belastung war, ist mittlerweile ein fieser Dauerschmerz geworden.
Ich bin mal auf das MRT gespannt, befürchte allerdings, das da dann eine TEP ansteht...
Aber der Blutdruck ist in Ordnung. Wird den Anästhesisten erfreuen.

Inne halten 30.06.2017, 22.36 | (0/0) Kommentare | PL

Übungsfeld

So eine berufliche Herausforderung bietet viele Übungsfelder.
Ich darf lernen einzuteilen, und darf das richtige Maß finden...
Ich mag das ja, wenn ich mich da austoben darf: Pflegeplanungen, Risikoassessment, eben dieser ganze Schreibkram.
Da ist unwahrscheinlich viel liegen geblieben, oder wurde einfach nicht gemacht.
Wir sind jetzt ein ganz neues, junges Team. Und wir wollen die vorhandenen Lücken schließen.
Ich merke, ich hab da ein Tempo vorgelegt und mir eine Messlatte gesteckt... Da bietet sich dann ein weiteres Übungsfeld: Achtsamkeit.
Auf mich achten. Ich hab mit den Plegeplanungen ganz viel mit Ressourcen zu tun.
Und muss darf dabei lernen meine Kräfte einzuteilen.
Es gelingt mir nicht immer. Ich hab einiges mit nach Hause genommen und erledige es in Heimarbeit, oft nach dem Dienst.
Ist kein Problem, ich will jetzt nicht gelobt werden und auch kein Mitleid haben.
Eigentlich geht es mir darum mitzuteilen, daß ich 5 Jahre nach dem großen Knall mit Burnout und PTBS immer noch in manche Fallen tappe.
Mit dem Unterschied: Ich merke es auch selbst. Und ich sorge für Ausgleich.
So wie am Anfang derWoche der Besuch der Taunustherme.
Die nächsten Wochen werden sicherlich noch arbeitsintensiv werden, dann sollte aber eine Basis vorhanden sein, mit der sich arbeiten lässt.
Dann muss der Schreibkram nur noch gepflegt werden.
Leichter geht das Ganze, wenn man eben jenen als dazu gehörig und notwendig akzeptiert.
Pflege muss geplant sein, nachvollziehbar und kontrollierbar. Geplante Pflege ist die bessere Pflege, weil alle in eine Richtung gehen.

Und ich? Ich lass jetzt ganz bewusst die Fachliteratur liegen und greife nach dem Nadelspiel. Da wächst ein Socken. Im Hintergrund läuft Tatort und eine Tasse Tee gibt es gleich auch noch.

Inne halten 05.03.2017, 20.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

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